In der Kategorie 5 bis 15 Millionen Passagiere schnitten in Europa am besten ab: Alicante-Elche in Spanien, Bergen in Norwegen, Bristol und Newcastle in Großbritannien, Sochi in Russland, Keflavik in Island (im Bild), Malta International in Malta und Porto in Portugal.

Icelandair will nicht mehrÜbernahme von Wow Air geplatzt

Doch keine Konsolidierung in Island: Icelandair hat die Pläne aufgegeben, die Konkurrentin Wow Air zu kaufen. Diese will nun alleine weitermachen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich hätten beide profitieren können: Anfang des Monats hatte Icelandair bekanntgegeben, Konkurrentin Wow Air zu übernehmen. Dadurch hätten sie den Preiskrieg für Flüge nach und via Island ausgeschaltet. Doch nun ist der Deal geplatzt, wie Icelandair am Donnerstag (29. November) in einer Mitteilung bestätigte.

Bereits am Montag hatte Icelandair gegenüber der Börse bekanntgegeben, dass es unwahrscheinlich sei, dass man sämtliche Voraussetzungen für die Fusion innerhalb der Frist bis 30. November erfüllen könne. An diesem Tag hält die Gruppe ihre Generalversammlung ab. Damals sah es aber eher nach einer Fristverlängerung aus. Nun kam es anders. Es sei von Anfang an eine ambitionierte Aufgabe gewesen, kommentieren beide Fluglinien den gescheiterten Deal. Zugleich sprechen sie sich gegenseitig Dank für die Bemühungen aus.

Beide Airlines kämpfen mit Problemen

Beide Fluggesellschaften hatten es in letzter Zeit nicht leicht. Icelandair musste in diesem Jahr eine Gewinnwarnung herausgeben und die eigene Prognose um mehr als ein Viertel nach unten korrigieren. Bei der Generalversammlung steht unter anderem eine Kapitalerhöhung auf der Liste der zu genehmigenden Punkte. Auch Wow Air hat zu kämpfen. Der Verlust der Billigairline  stieg in den ersten sechs Monaten 2018 auf 47,7 Millionen Dollar – doppelt so viel wie in der Vorjahresperiode.

Flughäfen, Leasingfirmen und andere Lieferanten wurden strenger und verlangen von Wow Air nun schnellere Zahlungen. Zudem halten sich Kunden mit Buchungen zurück. Und zuletzt scheiterte auch eine geplante Sale-and-Lease-Back-Transaktion. So fehlen der Fluggesellschaft dringend benötigte Einnahmen. Deshalb musste Wow Air bereits den drastischen Schritt tun, vier Flugzeuge an die Leasinggeber zurückzugeben.

Mehr zum Thema

Geparkter Airbus A320 von Wow Air am Flughafen Reykjavik/Keflavik: Die Flugline muss dringend sparen.

Wow Air muss Flotte um vier Jets reduzieren

Airbus A321 von Wow Air: Die kleine Airline bekommt einen neuen Besitzer.

Icelandair schluckt Konkurrentin Wow Air

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack
bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack