Airbus A330 von Level: Hebt in Paris nicht mehr ab.

Billigtochter von IAGLevel tut sich in Wien schwer

Die Billigairline von IAG betreibt seit letztem Sommer eine Basis in Wien. Doch der österreichische Ableger von Level hinkt den Erwartungen des Mutterkonzerns hinterher.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Ehe die ersten Flüge im letzten Sommer starteten, machte der IAG-Konzern lange ein Geheimnis um den neuen österreichischen Ableger der Billigtochter Level. Die Gruppe, zu der auch Aer Lingus, British Airways, Iberia und Vueling gehören, bot an den bisherigen Standorten Paris-Orly und Barcelona nur Langstreckenflüge an. Mit der Eröffnung der Basis in Wien wagte sie sich im vergangenen Juli mit Level auch auf die Kurz- und Mittelstrecke.

Doch der Sprung auf die innereuropäischen Routen läuft bisher nicht so gut wie erhofft. «Level liegt in Wien deutlich hinter den Planungen und Erwartungen zurück», verriet IAG-Chef Willie Walsh diese Woche bei der Präsentation der Zahlen für das erste Quartal 2019. Laut dem Manager liegt dies daran, dass die Präsenz von Lowcost-Gesellschaften in Wien stark zugenommen hat.

Nur in Spanien profitabel

«Wien ist gerade ein Markt, wo der Flughafen Geld verdient und die Passagiere tolle Angebote bekommen. Aber für die Airlines ist es gerade eine Herausforderung», sagte Walsh. Mit der Stationierung von vier Airbus A321 am Flughafen Wien-Schwechat griff Level nicht nur die ebenfalls neue Billigairline Lauda an, die mittlerweile ganz im Besitz des Billigflug-Riesen Ryanair ist. Mit Wizz Air, Easyjet und der Lufthansa-Tochter Eurowings heizen in der österreichischen Hauptstadt andere einen Preiskampf an.

Auf den Langstrecken fällt die Bilanz hingegen gemischt aus. Wegen ähnlicher Umstände wie in Österreich bleiben die Ergebnisse in Paris-Orly hinter den Erwartungen zurück. Besser schaut es in Spanien aus, von Barcelona aus soll Level profitabel fliegen. IAG will deshalb am Billigflieger festhalten: «Wir bleiben zuversichtlich für Level. Besonders die guten Leistungen in Barcelona ermutigen uns, weiterzumachen». Auch für die kurzen Routen zeigt sich Walsh optimistisch: «Die Reaktionen auf unser Kurzstrecken-Angebot waren soweit ganz gut».

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack