Flugbegleiterin von Vueling: Daumen hoch für die Boeing 737 max.

Feste OrderIAG kauft bis zu 150 Boeing 737 Max

Drei Jahre lang wurde aus der spektakulären Absichtserklärung nichts. Jetzt hat IAG eine feste Bestellung von 50 Boeing 737 Max aufgegeben. Zugleich sicherte sich der Konzern Optionen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Lange blieb es still nach der spektakulären Ankündigung im Sommer 2019. Damals unterzeichnete IAG eine Absichtserklärung zum Kauf von bis zu 200 Boeing 737 Max. Nach dem langen Grounding des Kurz- und Mittelstreckenfliegers und der Corona-Krise glaubten viele, der Deal sei gestorben.

Doch letztes Jahr nahm der spanisch-britische Luftfahrtkonzern wieder Verhandlungen mit dem amerikanischen Flugzeugbauer auf. Und jetzt ist das Resultat der Gespräche bekannt: IAG bestellt 50 Boeing Max. Die feste Order verteilt sich auf 25 Exemplare der für Billigairlines entwickelten Variante 737 Max 200 (sie wird auch 737-8200 genannt) und 25 Exemplare der größten Max-Variante 737 Max 10. Die Flugzeuge werden zwischen 2023 und 2027 ausgeliefert, wie die beiden Konzerne am Donnerstag (19. Mai) bekannt gaben.

Wohl vor allem für Vueling

Daneben sicherte sich IAG auch Optionen für 100 weitere Boeing 737 Max. Damit ist der Auftrag zwar nicht mehr ganz so groß wie ursprünglich vorgesehen, aber immer noch substanziell. Auf die Listenpreise von 120 Millionen Dollar (737 Max 200) und 130 Millionen (737 Max 10) habe man «substanzielle» Rabatte erhalten, so IAG.

Ursprünglich waren die neuen Boeing 737 Max für die Töchter Vueling, Level und British Airways vorgesehen. Jetzt heißt es, die Flugzeuge könnten «von jeder Fluggesellschaft der Gruppe für den Flottenersatz genutzt werden». Im Vordergrund stehen allerdings nach wie vor die spanische Billigtochter Vueling (737 Max 200), die jetzt noch auf Airbus A319, A320 und A321 setzt, und British Airways (737 Max 10). Level hat sich nach der gescheiterten Expansion nach Österreich dagegen nicht so entwickelt wie erhofft. Sie ist wieder eine reine Langstreckenairline geworden.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterin von Vueling: Arbeitet sie bald in einer Boeing 737 Max?

IAG spricht wieder mit Boeing über 737 Max

A320 Neo in KLM-Farben: Die Airline wechselt den Hersteller.

Darum wählte KLM A320 Neo und nicht Boeing 737 Max

Leitwerk eines Delta-Jets: Ein Reisender gelangte mit abfotografierter Bordkarte ins Flugzeug.

Delta will bis zu 100 Boeing 737 Max 10 bestellen

Flugzeuge in Heathrow: Alles stand still.

Flugverkehr in Großbritannien steht stundenlang still - Easyjet, British Airways und Co. streichen Hunderte Flüge

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack