Dreamliner von Norwegian: IAG hat weiter Interesse an der Billigairline.

ÜbernahmeIAG gibt Norwegian bis nächsten Sommer Zeit

Bisher hat die norwegische Billigairline alle Avancen abgelehnt. IAG will Norwegian aber noch etwas Zeit geben, um doch noch Ja zu einer Übernahme zu sagen.

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IAG—Chef Willie Walsh fiel mit der Tür ins Haus. Die Airline-Gruppe IAG kaufte 4,6 Prozent der Aktien von Norwegian. Im April ging er dann auf das Management der Billigairline zu und erklärte, er sei an einer Übernahme interessiert. Bisher lehnte man in Oslo immer ab.

IAG ist trotzdem weiter interessiert. «Wir glauben, dass Billig-Langstreckenflüge ein Marktsegment sind, das unterversorgt ist. Und wir glauben, dass wir das profitabel machen können», so Walsh gemäß der Nachrichtenagentur Reuters. Norwegian habe aktuell finanzielle Probleme, er sei jedoch überzeugt, dass IAG das ändern könne.

«Dann verkaufen wir unsere Aktien»

Gespräche hat es seit April keine mehr gegeben. Trotz weiter bestehendem Interesse - unendlich will Walsh aber nicht auf ein Ja aus Oslo warten. «Es gibt keine Eile. Aber wenn wir Norwegian bis in einem Jahr nicht gekauft haben, dann verkaufen wir unsere Aktien», so Walsh.

Sein Konzern, zu dem Aer Lingus, British Airways, Iberia, Level und Vueling gehören, sei kein Finanzinvestor, so Walsh. Eine feindliche Übernahe, die auch schon im Raum stand, ist also kein Thema mehr.

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