Dreamliner von Hainan Airlines: Kommt die Airline in den Hunsrück?

HunsrückHNA plant drei Passagierflüge zum Flughafen Hahn

Dieses Mal ist es kein dubioser Investor, der den Flughafen Hahn übernehmen will. Es sind eine lokale Immobilienfirma und die HNA Group. Der chinesische Konzern will wöchentlich je drei Flüge für Passagiere und Fracht in den Hunsrück anbieten.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nachdem der erste Versuch spektakulär gescheitert war, soll es nun klappen. Die Regierung des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz verhandelt derzeit exklusiv mit der heimischen Immobilienfirma Firma ADC des Sinologen und ehemaligen Staatssekretärs im Landes-Wirtschaftsministerium, Siegfried Englert. Er spannt bei der geplanten Übernahme des Flughafens Hahn mit der chinesischen HNA Group zusammen.

Die Regierung gibt sich zuversichtlich, den Verkauf des Flughafens Hahn bis im April erfolgreich abzuschließen. HNA habe sich verpflichtet, anfänglich je drei wöchentliche Flüge für Passagiere und Fracht in den Hunsrück durchzuführen, erklärte sie dieser Tage. «Ich nehme an, dass es noch bis ein halbes Jahr dauern wird, bis diese angekündigten drei Passagierflüge und drei Cargoflüge stattfinden können», erklärte nun Englert gegenüber dem TV-Sender SWR.

Bereits Gelände gekauft

Dieses Angebot werde aber erst der Anfang sein. Er gehe davon aus, dass im Hinbick auf das Karl-Marx-Jahr 2018 in Trier die Zahl der Passagiere deutlich wachsen werde, so Englert weiter. HNA plant gemäß seinen Aussagen noch in diesem Jahr Investitionen zwischen 40 und 50 Millionen Euro am Hahn. 2018 werde dann noch einmal so viel investiert. Englert ist mit seiner ADC bereits Besitzer des sogenannten Campus-Geländes sowie früherer Militärgebäude am Flughafen Hahn. Geplant ist, sie zu sanieren und teilweise abzureißen, um Wohnungen und Bürogebäude zu schaffen.

Die HNA Group ist in der Luftfahrt dank einer unentwegten Einkaufstour inzwischen eine globale Größe. Dem chinesischen Konzern gehören die Cateringanbieter Gategroup und Servair, der Bodenabfertiger Swissport und die Wartungsfirma SR Technics. Ihm gehören aber auch ein Anteil am französischen Ferienflieger Aigle Azur, 23,7 Prozent an Azul Linhas Aéreas Brasileiras und 13 Prozent von Virgin Australia. Bekannteste Fluggesellschaft der HNA Group ist aber Hainan Airlines. Zur Gruppe gehören daneben unter anderem Africa World Airlines, Beijing Capital Airlines, China West Air,  Fuzhou Airlines, Lucky Air, Tianjin Airlines, Urumqi Air sowie der Frachtanbieter Yangtze River Express.

Mehr zum Thema

ticker-deutschland

Europäische Cockpitcrew-Vereinigung warnt Deutschland vor mehr Verkehrsrechten für Golfairlines

ticker-deutschland

Deutsche Marine verabschiedet nach 45 Jahren Westland Sea Lynx

ticker-deutschland

Bericht: Deutschland plant Strafen bei zu geringem SAF-Einsatz

ticker-deutschland

Deutsche Regierung macht ernst mit Bürokratieabbau im Verkehr - Luftverkehrsbranche zufrieden

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil