Geparkte Flieger von Helvetic Airways in Dübendorf: Die vier Maschinen bleiben vorerst dort.

Kaum Wet-Lease-AufträgeHelvetic Airways muss zum Neustart improvisieren

Auch die Wet-Lease-Spezialistin plant ihren Neustart. Allerdings sieht der Betrieb von Helvetic Airways zuerst ganz anders aus als vor der Corona-Pause.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Bald sind sie ziemlich einsam in Dübendorf. Während Swiss und Edelweiss die Flugzeuge zurück an die Basis Zürich holen, die sie auf dem Höhepunkt der Corona-Krise am Militärflugplatz Dübendorf geparkt haben, bleiben die vier Embraer E190 von Helvetic Airways dort. Das werde sich in den kommenden Wochen «voraussichtlich» auch nicht ändern, erklärt ein Sprecher.

Dennoch plant auch die Wet-Lease-Spezialistin ihren Neustart. Ein genaues Datum könne man noch nicht nennen, so der Sprecher. «Die Situation ist sehr dynamisch.» Man peile aber eine Wiederaufnahme des Betriebs Anfang Juli an. Dafür reichten die E190, die man in Zürich betriebsbereit halte.

Vorerst nicht für Swiss

Der Neustart wird für Helvetic Airways ungewöhnlich. Denn normalerweise fliegt die Schweizer Airline vor allem für ihre Partnerin Swiss im Wet-Lease europäische Strecken. Da die Lufthansa-Tochter selber genug Flieger und Personal hat, braucht sie diese Dienste aber vorerst nicht oder nur punktuell.

Swiss hat allerdings in der Krise mehrmals betont, wie wichtig ihr Helvetic ist. Der Vertrag wurde denn auch - anders als bei anderen Wet-Lease-Anbietern wie zum Beispiel German Airways - nicht gekündigt. «Wir stehen aktuell im engem Austausch» so der Sprecher.

Direktverkauf von Mallorca-Flügen

Deshalb muss Helvetic Airways improvisieren. In der «Sommersaison führen wir hauptsächlich Charterflüge für Reiseveranstalter durch» erklärt der Sprecher. Zuerst werde es wohl in Richtung Balkan gehen. Man befinde sich aber noch immer in Gesprächen mit verschiedenen Anbietern.

Zuvor plant Helvetic Airways aber auch etwas anderes. «Ab dem 5. Juli bieten wir Linienflüge von Bern nach Mallorca an, die man direkt auf unserer Webseite buchen kann», erklärt der Sprecher. Ab dem 18. Juli fliegt die Airline die Strecke dann im Auftrag von Flybair.

Mehr zum Thema

Kontrollturm in Zürich: Es kam erneut zu einer STörung bei Skyguide.

Erneut Panne bei Flugsicherung: Schweiz muss große Teile des Luftraums schließen

ticker-schweiz

Schweizer Parlament will Betriebszeiten der Landesflughäfen gesetzlich absichern

ticker-schweiz

Ausstellung «Phantastische Flugobjekte» startet in Luzern

ticker-schweiz

Studie: Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter Luftfahrt

Video

Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin