Flieger von Hellenic Seaplanes: Noch gibt es zu wenige Wasserflughäfen.

Schneller zu WasserflughäfenGriechische Regierung verleiht Wasserflugzeug-Airlines Schub

In Griechenland wollen mehrere Airlines Inseln mit Wasserflugzeugen miteinander verbinden. Doch derzeit gibt es noch zu wenige Flughäfen im Meer. Das könnte sich nach einem Regierungsbeschluss bald ändern.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Seit acht Jahren verfolgt Hellenic Seaplanes schon ihren ehrgeizigen Plan. Die neue Fluggesellschaft will die griechischen Inseln mit Wasserflugzeugen miteinander verbinden. Doch zuerst bremste die Grexit-Krise das junge Unternehmen, weil Investoren zurückhaltend wurden. Dann führte die Covid-19-Pandemie zu Verzögerungen.

Hellenic Seaplanes will nicht nur selbst eine Fluggesellschaft betreiben. Ihr wichtigstes Ziel ist der Aufbau einer Infrastruktur für Wasserflugzeuge, also von Flughäfen im Meer. Doch dabei kommt das Unternehmen nur langsam voran. Erst in Korfu, Paxos und Patras gibt es zugelassene Wasserflughäfen. In Erikousa, Ithaka, Kefalonia, Lefkada, Meganissi, Othon, Mathraki und Zakynthos laufen die Bewilligungsverfahren. Diese ziehen sich aber dahin.

Streckennetz wäre noch zu klein

Daher startet auch ein anderes Projekt mit Verspätung. Grecian Air Seaplanes - eine Kooperation des deutsch-zyprischen Investors Axionair mit dem Gründer von Greek Water Airports – wollte eigentlich diesen September mit drei Wasserflugzeugen starten. Doch jetzt wurden die ersten Flüge auf Frühjahr 2022 verschoben, wie das griechische Magazin Capital berichtet. Zu klein ist bisher das Netz, das bedient werden könnte.

Doch das könnte sich nun zügig ändern und Hellenic Seaplanes und Grecian Air Seaplanes Aufwind verleihen. Ein Beschluss der Ministerien für Umwelt und Energie, Verkehr und Schifffahrt verkürzt die Genehmigungsdauer für kleinere Wasserhäfen erheblich. Statt acht bis zwölf Monate braucht es künftig nur noch 20 bis 30 Tage, so das Magazin.

Nicht nur in Griechenland

Ähnliche Projekt wie in Griechenland gibt es auch in Spanien. Auch dort sollen bald Wasserflugzeuge von Isla Air Express Inseln miteinander verbinden. Großes Vorbild für alle sind die Malediven, wo Wasserflugzeuge für regionale Verbindungen sorgen.

Mehr zum Thema

Flieger von Hellenic Seaplanes: Die Investoren haben Angst.

Grexit-Krise trifft neue griechische Airline

Flugzeug von Hellic Seaplanes: Soll in Elefsina abheben.

Hellenic Seaplanes holt sich chinesische Hilfe

Twin Otter von European Coastal Airlines: Derzeit nicht in Betrieb,

Für 90 Euro auf den Balearen von Hafen zu Hafen fliegen

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies