Flieger von Hellenic Seaplanes: Neue Möglichkeiten.

Wasserflugzeuge erobern Hellas

Neuer Markt in Griechenland: Neue Airlines wollen Touristen, Geschäftsleute und Fracht mit Wasserflugzeugen auf die Inseln transportieren.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Den Grundstein legte die griechische Regierung im März. Das Infrastruktur- und das Transportministerium beschlossen damals die Schaffung eines Netzes von Wasserflughäfen. So sollen die abgelegeneren Regionen des Landes besser erschlossen werden. Der Plan sieht eine zentrale Basis in der Region Attika bei Athen vor, sowie zwölf weitere regionale Airports im Meer. Darauf reagiert nun der Charteranbieter K2 Smart Jets. Er tut sich mit dem Unternehmen Water Airports zusammen, welches in Erikoussa, Korfu, Othoni und Paxos Wasserflughäfen bauen will. Zudem hat es Projekte für Anlagen im Dodekanes, in Kreta, auf den Kykladen, dem Saronischen Golf und auf den Sporaden.

Dank der Zusammenarbeit wollen die beiden Unternehmen schon 2014 ein integriertes Streckennetz ab griechischen Wasserflughäfen anbieten können. «Wir sehen nach einer eingehenden Marktanalyse ein großes Potenzial», sagte Geschäftsführer Andrew Carter der Zeitung To Vima. Bislang transportiert K2 mit ihrer Embraer ERJ-145 vor allem VIPs zu griechischen Airports. Nun plant die Airline einen Ausbau des Angebots mit Wasserfliegern. Sie bestellte dazu bereits zwei Twin Otter DHC-6-400 und sicherte sich eine Option auf vier weitere Maschinen des Typs. Die Order hat einen Wert von rund 10 Millionen Euro. Bis die neuen Flugzeuge geliefert werden, will K2 Maschinen leasen.

Rund hundert neue Flughäfen

K2 ist nicht alleine. Auch Hellenic Seaplanes setzt ganz auf Wasserflugzeuge. Das junge griechische Unternehmen investiert dabei selber in Flughäfen. Rund hundert Orte hat sie schon ausgemacht, die sie zusammen mit den jeweiligen Kommunen ausbauen und dann bedienen will.

Ähnliche Versuche gab es indes bereits einmal. Schon 2006 wollte die Regierung neue Wasserflughäfen bauen lassen. Daraufhin investierte die private Airline Air Sea Lines rund 100 Millionen Euro, um 30 neue Flugzeuge zu kaufen. Doch die staatlichen Investitionen waren gering, die Infrastruktur blieb ungenügend. 2009 war Air Sea Lines dann am Ende und stellte den Betrieb ein.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg