Wizzair-Jet: In Griechenland unerwünscht.

Corona-Regeln missachtetGriechenland statuiert Exempel an Wizz Air

Das Land warf der Billigairline vor, sich nicht an die Regeln bezüglich Coronavirus zu halten. Daher gab es kurzerhand ein Landeverbot für Wizz Air.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Was die Regeln bezüglich der Einreise von Touristen angeht, gehen die europäischen Länder derzeit nicht alle gleich vor. In Griechenland müssen Passagiere zum Beispiel Formulare mit ihren Daten ausfüllen und einen QR-Code für die Einreise vorweisen. Offenbar machen das aber nicht alle.

Wizz Air bekam das am Wochenende zu spüren. Griechenland gab am Sonntag (2. August) bekannt, Flugzeuge der ungarischen Billigairline nicht mehr ins Land zu lassen. In einer sogenannten Notam (Notice to Air Men oder zu Deutsch: Warnung an Piloten) verbot das Land Flieger von Wizz Air, in Athen zu landen. Die Airline habe nicht überprüft, ob Passagiere die nötigen Bedingungen für die Einreise erfüllten.

Wizz Air in Kontakt mit den Behörden

Offenbar wollte Griechenland an der Billigfluglinie ein Exempel statuieren. Denn: Es werden auch andere Airlines gewarnt, dass ihnen ähnliche Konsequenzen drohen, sollten sie die Passagiere nicht genügend prüfen. Das Flugverbot für Wizz hätte bis zum 14. August gegolten.

Wizz Air selbst erkannte den Fakt in einer Stellungnahme zunächst an. «Die Fluggesellschaft steht in enger Verbindung mit den lokalen Behörden und unternimmt alles in ihrer Macht Stehende, um ihre Passagiere nach Athen fliegen zu können», hieß es weiter. Sie erklärte zudem, dass man Passagiere, die vor Abflug nicht den QR-Code auf dem Handy oder auf Papier vorweisen können, nicht befördere. Anspruch auf Rückerstattung gebe es dann nicht.

Wizzair in Kontakt mit den Behörden

Offenbar reichte das schon aus. Nur wenige Stunden später gab Wizz bekannt, «dass das Unternehmen die Genehmigung erhalten hat, seinen Flugbetrieb vom und zum internationalen Flughafen Athen wie geplant fortzusetzen». Man schätze die Zusammenarbeit der griechischen Behörden in dieser Angelegenheit, so die Airline weiter.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier