Die Boeing 737 mit dem Kennzeichen OM-GTH flog früher im Auftrag von Corendon: Kehrt für den Neustar von Go2Sky zurück.

Wet-Lease-SpezialistinGo2Sky startet wieder - ganz sachte

Vergangenen August stellte die slowakische Wet-Lease-Spezialistin den Flugbetrieb ein. Ein Jahr später startet Go2Sky wieder - mit einer Boeing 737.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bei Daniel Ferjancek herrscht Unverständnis. «So manches slowakische Medium hat unsere Fluglinie bereits für bankrott erklärt. Dabei haben wir nur den Flugbetrieb aufgrund der Corona-Krise für einige Monate ausgesetzt», sagt der Gründer und Chef des slowakischen Wet-Lease-Spezialistin Go2Sky.  Das Geschäft sei zum Erliegen gekommen und da sei es nicht mehr vernünftig gewesen, die Kosten für den Betrieb weiter laufen zu lassen.

Bis zum Ausbruch der Pandemie war Go2Sky gut ausgelastet. Die vier Boeing 737-800 flogen 2019 für diverse Fluglinien insgesamt 14.033 Flugstunden. 2020 sah es völlig anders aus. Bis zur Einstellung des Flugbetriebes im August waren es gerade einmal 1902 Flugstunden. Schon im Oktober kündigte die slowakische Fluggesellschaft jedoch den Neustart an - jetzt wird er konkret.

Go2Sky spricht mit potenziellen Kunden

Die mehrmonatige Betriebspause habe sich ausgezahlt, so Ferjancek. Er verhandle wieder mit Fluglinien über neue Wet-Lease-Verträge. Mit welchen Airlines Go2Sky spricht, will er im Gespräch aeroTELEGRAPH noch nicht bekannt geben. Zu den früheren Kunden gehörten beispielsweise Corendon, Enter Air, Smartwings oder Vueling.

Go2Sky wird am 1. August mit zunächst einer Boeing 737-800 an den Start gehen. Die Maschine mit dem Kennzeichen OM-GTH, die zuletzt für Corendon geflogen war, soll nach einen C-Check wieder in den Flugbetrieb zurückkehren. Die zweite Maschine mit der Kennung OM-GTF bleibt vorerst am slowakischen Flughafen Piestany abgestellt. «Wenn die Nachfrage anzieht, werden wir auch sie zurückholen», so Ferjancek.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Go2Sky: kehrt zurück in die Luft.

Go2Sky kehrt zurück

Boeing 737 von Go2Sky: Fliegt nie mehr.

Wet-Lease-Spezialisitin Go2Sky am Ende

Flughafen Bratislava: Auf einem Niveau wie 2002.

«Wurden in Entwicklung um 18 Jahre zurückgeworfen»

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier