So wird Pablo Escobar in der Netflix-Serie dargestellt: Aufstieg und Fall eines Drogenbarons ohne Skrupel. Das zeigte sich besonders klar am 27. November 1989.

Pablo EscobarAls die Narcos ein Flugzeug vom Himmel holten

Pablo Escobar war einst Kolumbiens mächtigster Drogenboss. Um seine Macht zu verteidigen, ließ er vor 26 Jahren eine Passagiermaschine von Avianca abstürzen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

«Narcos» gilt als die Entdeckung unter den TV-Serien des Herbstes. Im Netflix-Zehnteiler wird die Geschichte des Drogenbarons Pablo Escobar packend nacherzählt. Der Kolumbianer gelangte in den Achtzigerjahren aus dem Nichts zu unermesslichem Reichtum – indem er Kokain von seiner Heimat in die USA schmuggelte. Auf diesem Weg nach oben ging Escobar immer skrupelloser vor. Auch die Leben von 107 Flugpassagieren und Besatzungsmitgliedern waren ihm egal, wie sich am 27. November 1989 zeigte.

Vor genau 26 Jahren sollte der kolumbianische Präsidentschaftskandidat César Gaviria Trujillo in eine Boeing 727 von Avianca steigen. Mit Flug AV203 wollte er von Bogota nach Cali fliegen. Davon bekam Escobar Wind. Da der Politiker sich für die Auslieferung der Drogenbosse an die USA aussprach, wollte der König des Medellin-Kartells Trujillo ausschalten.

Bombe mit Bote an Bord geschmuggelt

Escobar nutzte für seinen Plan eine Bombe, die er einen nichts ahnenden Boten an Bord schmuggeln ließ. Er dachte, er sollte lediglich Gespräche von Passagieren mithören. Der junge Mann saß nah an den Tanks der Boeing 727. In seinem Aktenkoffer befand sich Sprengstoff. Er explodierte nach rund fünf Minuten Flugzeit. Alle 107 Menschen an Bord wurden beim Anschlag getötet.

Flug AV203 war eines der tödlichsten Unglücke und Attentate in der Geschichte Kolumbiens. Auch wenn zuerst über die Ursache gerätselt wurde, sickerte bald durch, dass Escobar hinter dem Absturz stand. Er brachte damit das Volk gegen sich auf, das lange hinter ihm gestanden hatte. Die sinnlose Gewalt änderte die Meinung der Menschen in Kolumbien.

Ziel verfehlt

Und Escobar verfehlte sogar sein Ziel. Trujillo hat sich im letzten Moment entschieden, doch nicht mit dem Flugzeug zu reisen. Zudem saßen an Bord zwei Amerikaner. Die Regierung der USA sah deshalb den Zeitpunkt gekommen, Escobar das Handwerk zu legen.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack