Airbus A321 P2F beim Erstflug in Januar in Singapur.

Erster A321-Frachter für Qantas FreightGanz besonderer Airbus A321 tritt seinen Dienst an

In Australien zeigte sich der erste Airbus A321P2F in den Farben seiner künftigen Betreiberin. Der erste A321-Umbaufrachter überhaupt ist ein Produkt aus Deutschland und Singapur.

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Der Airbus A321 mit der Seriennummer 835 hat schon einige Kennzeichen getragen. Als G-MIDC flog der Kurz- und Mittelstreckenjet ab 1998 zuerst bei der ehemaligen British Midland. Von 2011 bis 2016 war der Jet bei der türkischen Onur Air als TC-OBJ registriert.

Als D-ANJA flog der A321 bis vor wenigen Wochen unter deutscher Flagge, aber das in Singapur. Das hatte einen Grund: Die in Dresden beheimateten Elbe Flugzeugwerke EFW bietet zusammen mit ST Engineering aus Singapur ein Frachter-Umbauprogramm für  A321 an. Die D-ANJA absolvierte Anfang dieses Jahres den Jungfernflug als erster sogenannter A321 P2F (Passenger-to-Freight).

Erstflug im Januar

Bereits im Februar erhielten EFW und ST Engineering die ergänzende Musterzulassung (Englisch: Supplement Type Certificate oder kurz STC) der europäischen Luftfahrtbehörde Easa. Nun hat das P2F-Programm den nächsten Meilenstein erreicht. Am Mittwoch (14. Oktober) wurde das Flugzeug im australischen Perth an Erstbetreiberin Qantas Freight ausgeliefert - damit steht zum ersten Mal ein A321 als reiner Frachter im Dienst.

Aufnahmen von Spottern zeigen den derweil als VH-ULD registrierten A321P2F zudem erstmals in den Farben der Frachtablegerin von Qantas. Drei Exemplare hat die australische Fluglinie bestellt. Die Airbus-Flieger ergänzen dort vier Boeing 737-300 F sowie eine 737-400 F. Laut Qantas werden die A321 P2F «beinahe 50 Prozent mehr Kapazität» bringen.

Sehen Sie in der oben stehenden Galerie Aufnahmen des Airbus A321 P2F von EFW und ST Engineering.

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