Zur Zeit der Landung des Airbus A330 von Turkish Airlines lag dichter Nebel über Kathmandu.

Bruchlandung von Turkish AirlinesVerfehlte A330 Mitte der Piste?

Ein Airbus A330 von Turkish Airlines verpatzte die Landung in Kathmandu. Bei dichtem Nebel geriet die Maschine neben die Piste. Dabei brach das Bugfahrwerk ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die 224 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord des Airbus A330 von Turkish Airlines genossen den atemberaubenden Blick auf die Berge des Himalaya etwas länger als geplant. Denn am Mittwochmorgen (4. März) lag dichter Nebel über Kathmandu. Und so beschloss die Cockpitbesatzung von Flug TK726 aus Istanbul in Absprache mit der Flugaufsicht, noch eine halbe Stunde über der nepalesischen Hauptstadt zu kreisen.

Dann bog der Airbus A330 von Turkish Airlines ins Tal von Kathmandu ein. Der Anflug auf die Millionenmetropole gilt wegen der topographischen Verhältnisse allgemein als schwierig. Der Flughafen liegt in einem Talkessel. Der Pilot wählte zur Landung unter den erschwerten Bedingungen das so genannte RNAV-Verfahren mittels Flächennavigation. Die Maschine setzte zur Landung an, startete dann aber durch, wie ein Passagier dem lokalen Nachrichtenportal Ekantipur erzählte. Zu schlecht seien die Verhältnisse gewesen. Danach habe man nochmals rund 20 Minuten gekreist.

Es war der zweite Landeversuch

Die Sicht war danach besser, aber immer noch nicht gut, so der Passagier weiter. Dennoch versuchte es die Crew erneut. Um 7:45 Uhr setzte der A330 dann auf. Dabei verfehlte er gemäß Ekantipur offenbar die Mittellinie der einzigen Piste des Flughafens von Kathmandu. Ein Fluglotse im Kontrollturm des Tribhuvan International Airport erzählte, dass der A330 mit der Kennzeichnung TC-JOC danach zwischen die Bahn und einen Rollweg gelangt sei. «Gepäckstücke fielen aus den Fächern», so der Passagier.

In der Folge geriet das Flugzeug von Turkish Airlines ganz ins Gras. Dabei knickte das Bugfahrwerk ein und die Maschine fiel mit der Nase nach vorne. Auch ein Triebwerk soll bei der Bruchlandung beschädigt worden sein.

Flughafen Kathmandu vorübergehend gesperrt

Die Passagiere konnten das Flugzeug über Notrutschen verlassen. Niemand wurde dabei verletzt. Der Flughafen von Kathmandu ist seither für den internationalen Verkehr gesperrt. Er soll gegen 17 Uhr Lokalzeit wieder geöffnet werden.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin