Gebrauchtmarkt: Die erste Airline, die den Airbus A380 aus zweiter Hand nutzt, ist die Wes-Lease-Anbieterin Hi Fly.

SuperjumboMietet Air Austral den A380 von Hi Fly?

Noch macht Hi Fly ein Geheimnis daraus, für wen ihr Welt neuer Airbus A380 zuerst fliegen wird. Doch offenbar wird der Superjumbo in die Sonne unterwegs sein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Air Austral und der Airbus A380 - das ist eine lange und schwierige Geschichte. 2009 hatte die Fluggesellschaft mit Sitz auf der französischen Überseeinsel La Réunion zwei Superjumbos bestellt. Danach war sie sich aber bald nicht mehr so sicher, ob das eine gute Entscheidung gewesen war. Sie schob die Auslieferung immer weiter hinaus und 2016 anullierte Air Austral die Order schließlich.

Jetzt könnte die französische Fluggesellschaft aber doch noch zu einem A380 kommen, zumindest leihweise. Wie die Zeitung Journal de l'île de La Réunion schreibt, ist Air Austral die erste Kundin von Hi Fly. Die portugiesische Wet-Lease-Anbieterin hat kürzlich ihren ersten A380 eingeflottet. Hi Fly kündigte an, eine europäische Fluglinie werde Erstkunde, die selbst noch keine Superjumbos besitze. Die Beschreibung passt auf Air Austral.

Ab Anfang September im Einsatz?

Zudem zeigte die Fluggesellschaft ja bereits Interesse am Riesenflieger. Derzeit setzt sie zwischen Saint-Denis und Paris noch Boeing 777 und 787 Dreamliner ein. Laut dem Bericht soll der Airbus A380 Ende August auf der Insel eintreffen und ab Anfang September für Air Austral im Einsatz sein.

Der erste A380 der portugiesischen Hi Fly weist in einer Drei-Klassen-Konfiguration 471 Sitze auf, darunter 12 First-Class-Suiten und 68 Business-Sitze. Es ist das Konzept von Singapore Airlines. Bei den späteren Jets wird sich das ändern.

Geplant mit vielen Sitzen

«Wenn wir drei bis fünf Jahre in die Zukunft schauen, dann ist klar, dass wir auch eine engere Bestuhlung brauchen», sagte Hi-Fly-Chef Paulo Mirpuri kürzlich zu aeroTELEGRAPH.  Auch Air Austral hatte eine Weile darüber nachgedacht, ihre A380 in einer sehr eng bestuhlten Variante mit 840 Plätzen anzubieten, war davon aber wieder abgekommen.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Der Airbus A380 im Flightlab-Design beim tiefen Überflug: Ein Triebwerk wird ausgetauscht werden.

Airbus A380 präsentiert seine neue Lackierung bei tiefem Überflug - bevor er seine neue Aufgabe übernimmt

Die vergessene Lampe im Flügel: Der Airbus A380 von Qantas absolvierte mit ihr zwei Flüge.

Airbus A380 von Qantas fliegt zwei Tage mit vergessener Lampe im Flügel

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg