Air Tahiti Nui ersetzt mit vier Boeing 787-9 ihre alternden Airbus A340.

Boeing 787 fliegen jetzt ab ParisDreamliner soll Air Tahiti Nui beflügeln

Neue Konkurrenten machen Air Tahiti Nui das Leben schwer. Nun will die Fluglinie mit ihren neuen Dreamlinern zwischen Europa und der Südsee Marktanteile zurückgewinnen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Bei uns beginnt Tahiti bereits beim Einsteigen», sagt Jean-Marc Hastings. Deshalb setze man beim Interieur der neuen Dreamliner ganz auf die Farben der Südsee: Türkis, Petrol-Grün und Eierschalen-Weiß herrschen vor, erzählt der Europachef von Air Tahiti Nui. «Zudem bekommen alle Passagiere beim Betreten des Flugzeuges eine Tiaré-Blüte geschenkt. Ein Zeichen der Gastfreundschaft auf Tahiti», so Hastings im Gespräch mit aeroTELEGRAPH.

Vier Boeing 787-9 hat Air Tahiti Nui bestellt, zwei wurden bereits ausgeliefert. Seit dieser Woche ist der neue Flieger auch auf der Paradestrecke Paris Charles de Gaulle - Los Angeles - Papeete unterwegs. «Wir bieten den Reisenden damit mehr Komfort als je zuvor und hoffen so, Marktanteile zu gewinnen», so Hastings bei der Vorstellung der Dreamliner in Paris.

Mit Qualität und tieferen Preisen punkten

Air Tahiti Nui ist zwar mit einem Marktanteil von deutlich über 60 Prozent noch immer die Nummer eins für Flüge nach Tahiti. Doch die Fluggesellschaft, die mehrheitlich der Regierung von Französisch-Polynesien gehört, kommt unter Druck. Nicht nur Air France, Hawaiian Airlines, United und Air New Zealand konkurrieren mit ihr, seit Neuestem auch die französische Langstrecken-Billigairline French Bee.

Gegen sie will Hastings mit Qualität kämpfen. «Wir bieten weiterhin vollen Service», sagt der Europachef. «Das wollen die Gäste auf einem so langen Flug.» Die neuen Dreamliner helfen Air Tahiti Nui aber auch, bei den Preisen attraktiv zu bleiben. «Gegenüber den zuvor eingesetzten Airbus A340 sparen wir rund 30 Prozent», so Hastings.

Eine halbe Million Passagiere

Derzeit besitzt die Airline noch drei Exemplare des Airbus-Vierstrahlers und zwei Dreamliner. Damit steuert sie vor allem Los Angeles und Paris an. Die meisten der jährlich rund 500.000 Reisenden kommen denn auch aus den USA und aus Frankreich. Daneben stehen aber auch Auckland und Tokio im Programm.

In der oben stehenden Bildergalerie können Sie einen Blick in die Kabine der Dreamliner von Air Tahiti Nui werfen.

Mehr zum Thema

Kabine von French Blue: Bald ändert sich der zweite Teil des Namens.

French Blue hat neuen Namen gefunden

So sollen die Dreamliner von Air Tahiti Nui aussehen.

Air Tahiti Nui schmückt sich neu

ticker-boeing-1

Boeing erhält F-15-Rahmenvertrag über bis zu 113 Milliarden Euro

ticker-boeing-1

Boeing erhöht nach Streikvotum den Druck auf Ingenieurinnen und Ingenieure

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies