Das Check-in auf dem Parkplatz der Standseilbahn.

Hubschrauberflug zum BahntarifDer wohl coolste Schienenersatzverkehr

Normalerweise fährt eine Standseilbahn zum autofreien Schweizer Lufthöhenkurort. Doch derzeit wird die generalüberholt. Anstelle fliegen Hubschrauber Gäste nach Braunwald - zum Bahntarif.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Wer nach Braunwald will, kann nicht einfach losfahren. Denn der auf 1254 Meter über Meereshöhe gelegene Schweizer Lufthöhenkurort ist autofrei. Eine Zufahrt über die Straße ist deshalb nicht möglich. Der schnellste Weg ist deshalb die 1,4 Kilometer lange Standseilbahn, welche die Distanz in knapp viereinhalb Minuten zurücklegt.

Doch derzeit wird die generalüberholt, der Betrieb ist seit dem 6. November und noch bis am Freitag (17. November) eingestellt. Natürlich kann man auch nach Braunwald wandern. Rund eine Stunden und 40 Minuten dauert der Aufstieg. Doch die Braunwaldbahn hat für Ersatz gesorgt - und der ist der wohl coolste Schienenersatzverkehr. Er transportiert Gäste und ihr Gepäck mit dem Hubschrauber - zum normalen Bahntarif von 3,60 Franken oder 3,75 Euro pro Strecke.

Flug dauert weniger als anderthalb Minuten

Beim Bahnhof Linthal, wo sonst die Reisenden auf die Standseilbahn umsteigen, befindet sich aktuell ein Heliport - mit Kasse. Von 7:30 bis 9 Uhr sowie von 11:30 Uhr bis 13:30 Uhr und von 15 Uhr bis 17 Uhr starten von dort regelmäßig Airbus Helicopters H125 von Heli-Linth zum kurzen Flug über 500 Höhenmeter.

Fünf Reisende finden gleichzeitig im Schienenersatzverkehr-Hubschrauber Platz. Das Gepäck kommt draußen in einen Transportkorb. Meistens dauert die Reise weniger als anderthalb Minuten. Damit ist der Quasi-Linienflug noch kürzer als der normalerweise kürzeste Linienflug der Welt zwischen Westray und Papa Westray.

Von Flugfans entdeckt

Nicht immer kommen Gäste umgehend mit. Denn zum einen haben die Bevölkerung von Braunwald, Angestellte der Tourismusbetriebe, Handwerkerinnen und Handwerker sowie Schülerinnen und Schüler Priorität. Zudem verkehren die Hubschrauber nur bei gutem Wetter.

Der Andrang ist groß. Denn längst nutzen nicht nur Einheimische sowie Touristinnen und Touristen das Angebot. Der Flug wurde auch von Flugfans entdeckt, die ihn in ihr digitales Fluglogbuch wie etwa das des aeroTELEGRAPH-Partners Log My World eintragen wollen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Fluges.

Mehr zum Thema

Der alternative Anflug direkt am Zuckerhut vorbei.

Anflug zwischen Bergen, Hochhäusern, Vögeln und Hubschraubern hindurch

Zum Flughafen reisten die Sikorsky S-70i Black Hawks aus eigener Kraft an.

XXL-Frachter verschluckt fünf Hubschrauber

Hier reist eine Junkers Ju-52 mit dem Hubschrauber

Hier reist eine Junkers Ju-52 mit dem Hubschrauber

Die Wrackteile: Nur sichtbar durch das Abschmelzen des Gletschers.

Schweizer Gletscher gibt Flugzeugwrack mehr als 60 Jahre nach Absturz frei

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg