Skynest-Konzept von Air New Zealand: Schlafkojen sind als Zusatzprodukt für Economy-Kunden gedacht.

U-Boot-FlairAir New Zealand möchte Schlafkojen in der Economy

Air New Zealand plant ultralange Flüge in die USA. Damit die Reise auch für Economy-Passagiere angenehmer wird, hat die Airline sich etwas Besonderes ausgedacht.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Im Oktober 2020 plant Air New Zealand den Start einer Verbindung zwischen Auckland und New York. Für den fast 18 Stunden langen Flug möchte die Fluglinie eine ihrer Boeing 787-9 in komfortablerer Konfiguration einsetzen. Damit der Flug auch für die Passagiere der Economy Class noch angenehmer ist, plant sie dort ein Novum.

Mit Schlafkojen möchte Air New Zealand auch Economy-Passagieren einen Schlaf in liegender Position ermöglichen. Das Skynest genannte Konzept sieht eine Kabine mit sechs abgetrennten Betten vor. Diese sind zweifach nebeneinander- und dreifach übereinandergestapelt. Der Kasten mit den Betten soll sich zwischen den Gängen inmitten der Economy-Kabine befinden.

Einführung frühestens 2021

Die Betten werden jeweils 2 Meter lang und 58 Zentimeter breit sein. Kissen, Decken und Laken gibt es inklusive. Skynest ist als Zusatzangebot vorgesehen. Passagiere sollen ihren üblichen Economy-Sitz behalten und können die Kojen zusätzlich während des Fluges nutzen, schreibt Air New Zealand in einer Mitteilung.

Vom Aussehen her erinnern die Kabinen ein bisschen an das Crew Rest, den Ruhebereich für Besatzungen auf Langstreckenflügen, den es ab einer gewissen Fluglänge geben muss. Auch dort gibt es Kojen zum Schlafen - und keine Fenster. Air New Zealand möchte 2021 entscheiden, ob sie das Produkt einführt oder nicht. Vorab müsste sie bei Luftfahrtbehörden nötige Zertifizierungen einholen. Ein Patent hat die Fluggesellschaft bereits angemeldet.

Auch Air France dachte drüber nach

Ähnliche Ideen gab es schon anderswo. Air France dachte ebenfalls über Schlafkojen in der Economy Class nach, verwarf jedoch die Idee wieder. Qantas überlegte sich für Ultralangstrecken ebenfalls Konzepte mit Plätzen zum Schlafen für die Economy.

Sehen Sie in der oben stehenden Galerie Bilder von Air New Zealands Skynest Konzept.

Mehr zum Thema

Interspace-Sitz von Universal Movement: Die Seitenflügel lassen sich aus der Rückenlehne heraus klappen.

Lässt dieser Sitz Economy-Passagiere besser schlafen?

Passagiere auf dem Qantas-Testflug: Sie trainierten noch in der Galley.

Passagiere sollen auf längstem Flug der Welt trainieren

Die Economy-Kabine eines Airbus A380 von Lufthansa: Kann man sich hier künftig hinlegen?

Lufthansa liebäugelt mit Schlafcouch

Boeing 787-9 von Air New Zealand: Die Airline setzt diesen Flugzeugtyp auf der Route San Francisco - Auckland ein.

Fiel ein Flug von Air New Zealand aus, weil sich zwei Piloten gestritten haben?

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin