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Neue Idee

Air France will Schlafkojen in der Economy

Die neue Langstreckentochter von Air France und KLM soll zum Innovationslabor werden. Eine Idee: Economy-Passagiere können spezielle Pritschen zum Schlafen buchen.

aeroTELEGRAPH

Crew Rest: So sehen die Betten der Besatzungsmitglieder aus.

Im Winter 2017 soll sie abheben. Die neue Fluggesellschaft von Air France-KLM wird schon in einem Jahr Passagiere mit billigeren Tarifen nach Asien und später auch zu anderen Überseezielen fliegen. Hinter der Ankündigung der französisch-niederländischen Gruppe steht aber noch mehr als einfach die Gründung einer reinen Langstrecken-Tochter. Der neue Vorstandsvorsitzende Jean-Marc Janaillac will die neue Airline auch zu einem «Innovationslabor» machen, wie er am Donnerstag (3. November) ankündigte.

Man wolle bei der neuen Tochterairline verschiedene Dinge testen, so Janaillac. Eine konkrete Idee verriet er bereits. In einem Gespräch mit dem Radiosender Europe 1 erklärte der Konzernchef, man wolle Schlafkojen in der Economy Class einführen. «Sie zahlen einen Zuschlag und bekommen dafür – also jene die keine Platzangst haben – Schlafplätze».

Schlafen wie die Besatzung

Die Idee geht weiter als die Familiencouches, die Air New Zealand, Air Astana und China Airlines anbieten. Dort werden einfach drei Economy-Sitze zusammen mit ausfahrbaren Beinstützen zu einem Bett gemacht. Die neue Tochterairline von Air France und KLM soll richtige Schlafkojen anbieten. Janaillac verwies dabei auf die Schlafkojen von Piloten und Flugbegleitern im Flugzeug.

Die so genannten Crew Rests befinden sich je nach Fluglinie und Flugzeugtyp im Frachtraum oder über der Passagierkabine. Es sind flache, aber enge Betten mit wenig Komfort und Platz rundherum. Sie gleichen den Pritschen-Schlafplätzen in Liegewagen von Zügen.



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