Kein BenehmenWenn Männer an Bord lospinkeln

Ein urinierender Passagier sorgt in den USA für Schlagzeilen. Tatsächlich kommt es ab und an vor, dass Passagiere an Bord nicht auf der Toilette pinkeln. Oft ist Alkohol im Spiel.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt an Bord von Flugzeugen. Ein 45-jähriger Mann hat sich gemäß Augenzeugen vergangenen Donnerstag (17. Mai) auf einem Flug von Frontier Airlines zwischen Denver und Charleston zuerst betrunken. Zudem soll er bekifft gewirkt haben. Danach belästigte er angeblich mindestens zwei Passagierinnen. Die eine soll er im Schlaf angefasst, die andere mit Fragen nach ihren Sexualleben bedrängt haben.

Die Crew von Frontier Airlines reagierte auf die Übergriffe, indem sie den Mann in eine freie Sitzreihe hinten im Flieger umsetzte. Dort aber benahm er sich nicht wirklich besser. Eine Passagierin knipste ein Bild, das zeigt, wie er seelenruhig gegen den Sitz vor sich uriniert. Der Mann wurde nach der Landung verhaftet und wegen Störung der Arbeit der Besatzung und Erregen öffentlichen Ärgernisses angezeigt.

Vorbild Depardieu

Ein Einzelfall ist es aber leider nicht, was an Bord der Frontier-Maschine geschehen ist. Das weiß wohl keiner besser als Gérard Depardieu. Der französische Schauspieler schrieb vor acht Jahren weltweit Schlagzeilen, weil er an Bord eines Flugzeuges von Air France einfach auf den Boden machte. «Ich will pinkeln, ich will pinkeln», sagte er, während die Maschine vom Gate wegrollte. Die Flugbegleiterin forderte ihn dann auf, zu warten, bis die Reiseflughöhe erreicht sei. Der Franzose hörte nicht und stand während des Starts auf und urinierte. Er soll betrunken gewesen sein.

Auch bei einem Fall im Jahr 2015 war Alkohol im Spiel. Ein Betrunkener versuchte damals auf einem Jetblue-Flug von Anchorage in Alaska nach Portland, stehend zwischen den Spalt zweier Vordersitze zu pinkeln. Dabei fiel der damals 26-Jährige nach hinten und pinkelte nicht nur sich, sondern auch andere Passagiere an. 2009 passierte Ähnliches bei der damaligen Continental Airlines: Ein 28-Jähriger stand auf einem Flug von Los Angeles nach Honolulu plötzlich auf und urinierte über seine Sitznachbarin.

Im Schlaf uriniert

Vermutlich unschuldig war dagegen ein Reisender an Bord eines Flugzeuges von Swiss im Jahr 2015. Auf einem Flug von Zürich nach São Paulo stand ein Economy-Passagier schlafwandelnd auf und lief in die Business Class. Dort pinkelte er auf eine Passagierin. Danach irrte er mit offener Hose durch die Gänge und wurde von der Crew gestoppt.

Obwohl es immer wieder passiert, gemessen an den rund 100.000 Flügen, die jeden Tag weltweit durchgeführt werden, sind die Pinkel-Ereignisse doch sehr rare Ereignisse.

Mehr zum Thema

ticker-usa

US-Luftwaffe gibt Boeing T-7A Red Hawk für Produktion frei

ticker-usa

USA planen neue Flugverbote für Drohnen über kritischer Infrastruktur

ticker-usa

U.S. Air Force verlängert Einsatz von Boeing B-1 und Northrop Grumman B-2

ticker-usa

Pilotenverband fordert Reform bei medizinischer Zulassung in den USA

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil