Boeing 767-300 von UPS: Das Flugzeug bildet das Rückgrat der UPS-Flotte.

Nach WartungsüberprüfungUPS muss 24 Boeing 767 am Boden lassen

Schlechtes Timing: Nur Tage nach der Übernahme der 100. Boeing 767 muss UPS 24 Flugzeuge des Typs vorübergehend am Boden lassen.

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Luftfahrt

Das Unglück vom 4. November 2025, als ein eine McDonnell Douglas MD-11 von UPS beim Start in Louisville abstürzte und drei Crewmitglieder sowie elf Menschen in Tod Riss markierte, auch das Ende der Dreistrahler in den USA. Die US-Luftfahrtbehörde FAA untersagte den Betrieb der McDonnell Douglas MD-11.

UPS kündigte an, ihre verbliebenen Flugzeuge des Typs nicht wieder in Betrieb nehmen zu wollen. Die entstehenden Kapazitätslücken will der Frachriese mit der neuen Boeing 767 F füllen. Allein 2026 erwartet die Airline 15 Flugzeuge. Drei weitere sollen im kommenden Jahr kommen.

UPS lässt 24 Boeing 767 am Boden

Am 3. Februar hatte UPS Grund zu feiern: Der Logistikkonzern übernahm den 100. Boeing-767-300 Frachter. Den ersten von den 15 geplanten für 2026. Doch das Glück währte nur kurz: Bereits am 14. Februar musste UPS mitteilen, 24 Boeing-767-Frachter nach einer routinemäßigen Überprüfung vorübergehend aus dem Betrieb zu nehmen.

Gegenüber dem US-Sender WHAS11 erklärte eine Sprecherin: «Die Flugzeuge, die zu den Arbeitspferden unserer globalen Flotte gehören, wurden vorsorglich außer Betrieb genommen, um notwendige Wartungsarbeiten durchzuführen, bevor sie wieder in den Dienst zurückkehren.»

Keine Auswirkungen auf den Betrieb

Zu den genauen Problemen äußerte sich UPS nicht. Auch ist unklar, wie lange die Wartungsarbeiten dauern werden. Das Unternehmen teilte lediglich mit, dass Notfallpläne bestünden und keine Auswirkungen auf die Lieferungen erwartet würden.

Laut dem Luftfahrtdatenportal CH-Aviation besteht die Flotte von UPS aktuell aus 275 Flugzeugen, darunter etwa 50 Airbus A300-600, 30 Boeing 747-8, 75 Boeing 757 und über 100 Boeing 767.

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