Fast keine Sitze: Lösung für mehr Frachtkapazität von Embraer.

Mehr Platz für GüterEmbraer macht E-Jets und E2-Jets zu Hilfsfrachtern

Viele Fluggesellschaften spüren eine große Nachfrage nach Frachtkapazität. Darauf reagiert Embraer mit Lösungen zur Verwandlung von E-Jets und E2-Jets zu Hilfsfrachtern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch immer ist die Luftfahrtbranche lange nicht dort, wo sie vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie war. Die Fluggesellschaften fügen zwar nach und nach mehr Ziele zu ihrem Flugplan hinzu. Die Passagierzahlen bleiben aber nach wie vor gering. Und weil weniger Passagierflugzeuge unterwegs sind, fehlen nach wie vor Kapazitäten für Fracht.

Das spürt auch Embraer. Diverse Kunden hätten gefragt, wie sie mit ihren Jets mehr Fracht transportieren könnten, sagt John Bordais, beim brasilianischen Flugzeugbauer für Zusatzdienstleistungen zuständig. Dafür gebe es diverse neue Lösungen, die auch von der brasilianischen Luftfahrtbehörde Anac genehmigt worden seien, so der Manager. Sie gelten für Embraer 120, 145, E-Jets und E2-Jets.

Deutlich mehr Platz für Fracht

So könne man Pakete in den Gepäckfächern und auf den Sitzen verstauen. Dadurch könne eine Embraer E190 mit 96 Sitzen E190 bis zu drei Tonnen Fracht mitführen, erklärt Bordais.  Doch es geht noch mehr. Man habe auch eine Lösung entwickelt, damit größere Frachtsendungen transportiert werden können, so der Manager. Bis zu 70 Prozent der Sitze könne man dabei ausbauen. Die Fracht wird dabei mit Netzen am Kabinenboden befestigt. Eine E190-E2 kann dann alleine in der Kabine 2,75 Tonnen Güter mitführen.

Eine ähnliche Lösung wählte Azul bereits zuvor beim Umbau eines E-Jets in einen permanenten Frachter. Aber auch der Umbau von Embraer-Jets in temporäre Vollfrachter sei möglich, Bordais. Auch dazu werde man Lösungen anbieten.

Mehr zum Thema

Triebwerk einer ATR 72-600: Mischt Embraer künftig im Turbopropmarkt mit?

Embraers Turboprop könnte schon 2025 fliegen

Provisorische Frachtkabine in einem Passagierflieger: Kartons statt Sitze.

Nachfrage nach Prachtern hat wohl Höhepunkt erreicht

Frachtcontainer vor einer Boeing 767: Frachtkapazitäten brachen mit dem Wegfall von Passagierfliegern weg.

Preise am Luftfrachtmarkt spielen verrückt

ticker-embraer

Embraer erhält Dreifach-Zulassung für Praetor 600E

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack