Triebwerk einer ATR 72-600: Mischt Embraer künftig im Turbopropmarkt mit?

Neues ModellEmbraers Turboprop könnte schon 2025 fliegen

Der brasilianische Flugzeugbauer plant die Entwicklung eines Turbopropfliegers. Erstmals nennt Embraer Details und Zeitplan zum möglichen ATR- und Dash-8-Gegenspieler.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Vor allem die E-Jet-Reihe von Embraer ist zum Erfolgsprodukt geworden. Doch tief in der DNA des brasilianischen Herstellers steckt der Bau von Regionalflugzeugen, welcher vor über 50 Jahren den Start von Embraer markierte.

Bereits im vergangenen Jahr ließ Embraer verlauten, dass eine Rückkehr zu diesen Wurzeln möglich wäre. Damals noch mit Boeing als geplantem Partner im Rücken hieß es, Ressourcen in Sachen Entwicklung für ein modernes Turbopropflugzeug könnten frei werden. Doch auch trotz der gescheiterten Boeing-Übernahme hat man in Brasilien diese Träume nicht verworfen - erstmals nennt Embraers Management mögliche Details.

Gegenspieler für ATR und DHC

Auf der Farnborough Air Show, die aufgrund Corona derzeit virtuell stattfindet, äußert sich Rodrigo Silva e Souza zu einem möglichen Turbopropflieger. Der Marketingchef von Embraers Zivilflugzeugsparte sagt nach Berichten des Portals Aeroin, dass solch ein Flugzeug bereits «um 2025» verfügbar sein könnte. Dafür mitspielen müssten aber auch Hersteller eines geeigneten Triebwerks, so der Manager.

Zwischen 70 und 100 Sitzplätze sind für das Flugzeug vorgesehen. Damit wäre es etwas größer als die Modelle von ATR und die Dash-Reihe von De Havilland Canada DHC. Seit Jahren dominieren beide Hersteller den Markt für Turboprop-Flugzeuge in der Größenkategorie von etwa 40 bis 80 Sitzplätzen.

Embraer müsste Ersatz für Boeing finden

Embraers Turboprop soll mit Modernität und Umweltfreundlichkeit punkten. Die Technologie der heute verfügbaren Flieger sei inzwischen rund 30 Jahre alt, so Embraers Management.

Doch noch ist nicht nur die Wahl der Triebwerke unklar. Auch gilt es für Embraer, einen anderen Hersteller als Entwicklungspartner zu finden. Dies setzte der brasilianische Konzern als Voraussetzung für ein neues Turbopropflugzeug fest.

Interesse aus Asien

Vergangenen Monat prüften China, Indien und Russland laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters, ob eine Partnerschaft mit Embraer für sie von Interesse ist. Ob konkrete Verhandlungen in Aussicht stehen, ist bislang jedoch nicht bekannt.

Mehr zum Thema

Embraer Legacy 650E von Air Hamburg: Die letzte Neue.

Embraers letzter ERJ ging nach Deutschland

Die HB-AZE im Embraer-Werk von São José doss Campos.

Embraer macht bei den E-Jets die 1600 voll

Airbus A220-300 von Swiss: Kam noch als Bombardier C-Series CS300 an.

Beginnt jetzt die Ära von A220 und Embraer E2?

ticker-welt

Brasilien, Argentinien, Chile und Paraguay planen gemeinsamen Luftverkehrsmarkt

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack