Flyr Boeing 737-800: Die norgwegische Airline präsentiert erstmals ihre neue Lackierung.

Flyr zeigt BemalungNorwegians neuer Konkurrent setzt auf Boeing 737

Der Konkurrenzkampf in Norwegen wird härter. Im Sommer will mit Flyr eine neue Airline starten. Jetzt hat sie ihre Flotte und ihr Design präsentiert.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Norwegian liegt noch immer auf der Intensivstation. Aktuell bedient die Billigairline nur Ziele im Inland und vergangene Woche hat sie angekündigt, aus dem Langstreckengeschäft ganz auszusteigen und künftig nur noch Europaziele ab Skandinavien zu bedienen. Das hindert Unternehmer Erik G. Braathen nicht daran, selbst eine neue Airline in Norwegen zu gründen. Inzwischen hat sie einen Namen: Flyr.

Mit Flyr haben Braathen und seine Investoren große Pläne. Von Oslo aus wird die neue Airline große Städte in Norwegen sowie beliebte Ziele in ganz Europa anfliegen. Zum Einsatz sollen zunächst fünf Boeing 737-800 kommen. Langfristig plant man je nach Marktlage mit bis zu 30 Flugzeugen, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Besatzungsmitglieder, Simulatoren und Mechaniker, die Erfahrung mit diesem Flugzeug haben, gebe es genug in Norwegen. Es ist eine Anspielung auf den kriselnden Konkurrenten Norwegian, der ebenfalls mit 737-800 fliegt.

Im April geht es los

Braathens kennt das Geschäft und auch die Boeing 737. Bis 1999 leitete er die von ihm gegründete Airline Braathens SAFE und saß danach sieben Jahre lang  im Vorstand des jetzigen Konkurrenten Norwegian. Mit Flyr steigt er wieder in die Branche ein.

Rund 60 Millionen Euro von Privatinvestoren sind zusammengekommen, um den Betriebsstart der Airline zu finanzieren. Dieses Geld soll laut dem Chef von Flyr reichen, die Bezahlung der Mitarbeiter und weiterer Ausgaben für einige Zeit  zu decken. Die Ticketverkäufe starten im April, schon diesen Sommer will die Airline in der Luft sein.

Buchung nur am Smartphone

Einen interessanten Ansatz wählt die Airline, um sich vom Rest der Branche abzuheben. Buchungen werden nur via App möglich sein. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz werden Angebot und Preisgestaltung für jeden Passagier personalisiert, um den Bedürfnissen «bestmöglich zu entsprechen», wie es von Flyr heißt.

Ein Heimspiel wird der Start für Flyr aber nicht. Neben Norwegian ist auch SAS im Land stark. Zudem hat Wizz Air Inlandsflüge in Norwegen gestartet. Auf viele Strecken dürfte der Preisdruck daher groß sein.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Lackierung von Flyr.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Norwegian: Die Airline konzentriert sich auf Kurzstreckenflüge.

Norwegian schrumpft auf Größe von Condor

Flugbegleiterin von Wizz Air: Die Airline startet in Norwegen.

Wizz Air greift SAS und Norwegian mit Inlandsflügen an

Flieger im Sonnenuntergang: Neue Airline startet in Norwegen.

Neue norwegische Airline sagt Wizz den Kampf an

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
amsterdam schiphol schneemann
Der Schnee sorgt für Chaos und Hunderte Flugausfälle am größten Flughafen der Niederlande. Trotz der harten Bedingungen hat das Bodenpersonal in Amsterdam offenbar Spaß bei der Arbeit.
Timo Nowack
Timo Nowack