Embraer ERJ 145 von Fly Namibia: die Airline will alleine bleiben.

Fly EtoshaFly Namibia will sich neue Konkurrentin vom Leib halten

Seit dem Aus von Air Namibia gibt es im Land mit Fly Namibia nur noch eine Linienfluggesellschaft. Sie wehrt sich nun gegen Newcomer Fly Etosha.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Jahrelang hatte sie dem Staat hohe Verluste beschert. 2021 liquidierte die Regierung schließlich Air Namibia, um die Staatskasse nicht weiter zu belasten. Auch wenn es derzeit wieder Bestrebungen gibt, eine neue Nationalairline für das südwestafrikanische Land zu gründen; konkret ist bisher nichts.

In die Lücke sprang Fly Westair, die sich Ende 2021 in Fly Namibia umtaufte, um auszubauen und «die Rolle als vertrauenswürdige namibische Fluggesellschaft besser widerspiegeln» zu können. Sie bedient mit 30 Flugzeugen Ziele im Inland und in Südafrika. Kein Wunder, dass sie sich gegen neue Konkurrenz wehrt.

Kritik an Finanzen und Ressourcen

Der ehemalige Air-Namibia-Pilot William Ekandjo hat die Gründung einer neuen namibischen Fluggesellschaft angekündigt. Ihr Name: Fly Etosha - benannt nach dem berühmten Nationalpark im Norden von Namibia. Die neue Fluggesellschaft will von Windhoek aus Katima Mulilo, Lüderitz, Ondangwa, Oranjemund, Walvis Bay und Rundu im Inland sowie Victoria Falls in Zimbabwe und Johannesburg und Kapstadt in Südafrika ansteuern.

Fly Namibia, die zu 40 Prozent der südafrikanischen Airlink gehört, hat bei der Luftfahrtbehörde Einspruch gegen die Erteilung einer Betriebslizenz für Fly Etosha eingelegt. Dem Newcomer mangle es an finanziellen Mitteln, Flugzeugen, Wartungseinrichtungen, Bodenabfertigungsdiensten, Versicherungsschutz und Personal. Ekandjo wehrt sich. Er sehe nicht ein, weshalb es im Lande keine zweite Airline geben soll, sagte er zur Zeitung Namibian. Er könne alle Anforderungen erfüllen.

Mehr zum Thema

Airbus A319 der inzwischen liquidierten Air Namibia: Ersteht sie auf?

Kehrt Air Namibia zurück?

Modell eines Flugzeuges von Air Namibia: Im richtigen Leben nicht mehr in der Luft.

Air Namibia ist am Ende

Airbus A319 von Air Namibia: Umgerechnet 9,8 Millionen Euro an Staatshilfen gefordert.

Air Namibia braucht erneut Staatshilfen

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack