Embraer E145 von Fly Kiss: Neu am französischen Himmel.

Fly KissFrankreich bekommt neue Regionalairline

Die neue Regionalairline Fly Kiss verbindet französische Regionalstädte wie Brest, Clermont-Ferrand oder Lille miteinander. Dort gibt es bislang keine Konkurrenz.

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Fly Kiss ist neu auf dem Markt. Der Hauptverantwortliche hinter der Fluggesellschaft aber ist schon sehr lange in der Branche aktiv. Bruno Lechevin gründete 2007 in Clermont-Ferrand die VIP-Charterairline und Wartungsgesellschaft Enhance Aero. Sie beschäftigt gemäß der Zeitung Les Echos heute rund 100 Mitarbeiter und macht 25 Millionen Euro Umsatz. Zuvor hatte Lechevin bei Regional Airlines France und bei der Wartungsfirma TAT Industrie gearbeitet.

Nun steigt der Franzose ins Liniengeschäft ein. Am 7. November startet Lechevin mit seiner Regionalairline Fly Kiss. Als erste Ziele sind Brest, Clermont-Ferrand, Lille, Nizza und Strassburg in Frankreich sowie London Luton in Großbritannien geplant.

Slowenische Tochter für tiefere Kosten

Einige Verbindungen werden von Fly Kiss nonstop bedient, andere via Zwischenstopp. Die Ziele werden meist drei, manchmal vier Mal pro Woche angeflogen. Es sind alles Strecken, auf denen keine Konkurrenz besteht und die Reise im Zug lange dauert. Einige von ihnen werden von den umliegenden Regionen subventioniert.

Fly Kiss greift für die Flüge auf die Flotte von Enhance Aero zurück. Die besteht aus 5 Embraer 145, 1 Embraer Legacy 600 und einer Cessna Citation Excel. Im Linienverkehr werden indes nur die 49-plätzigen E145 eingesetzt. «Mit dem Liniengeschäft wollen wir unser bestehendes Geschäft ergänzen», so Lechevin zu Les Echos. Durchgeführt werden die Flüge von der slowenischen Enhance-Aero-Tochter Si Avia. Das hilft, die Löhne tief zu halten.

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