Air Canada hat 45 A220-300 bestellt. 27 davon nahm sie bereits in Empfang.

Zwei FälleWlan-Antennen können Airbus A220 beschädigen

Die Internet-Antenne sorgt für Luftwirbel, die eine andere Antenne vom Flugzeug reißen kann. Dieses Problem haben bestimmte Airbus A220. Sogar der Rumpf könnte Schaden nehmen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Als Air Canada kürzlich einen Airbus A220-300 in grauer Retrobemalung vorstellte, war gut zu sehen, was bei Fliegern mit weißem Rumpf weniger auffällt: Oben auf dem Flugzeug befindet sich im hinteren Bereich eine kleine weiße Kuppel. Es handelt sich dabei um eine Satellitenantenne des Unternehmens Gogo, welche die Passagiere mit Internet versorgt.

Solche kuppelförmigen Antennen haben nun in zwei Fällen für Probleme gesorgt. Um sie herum entstanden Luftwirbel, die eine andere Antenne des Flugzeuges zum vibrieren brachte. Dabei handelte es sich um die Antenne der Notfunkbake (im Englischen Emergency Locator Transmitter oder kurz ELT), die dadurch funktionsunfähig wurde.

Warnung vor Rissen im Rumpf

In einem der beiden Fälle löste sich die ELT-Antenne sogar vom Flugzeug und verursachte leichte Schäden an der Oberfläche des Seitenleitwerks, wie die kanadische Luftfahrtbehörde in einer Luftüchtigkeitsanweisung erklärt. Transport Canada schreibt, dass solch ein Verlust einer Antenne sogar zu Rissen im Rumpf und zum Abfall des Kabinendrucks führen könnte.

Betreiber von Airbus A220-100 und A220-300, die mit einer Gogo-2Ku-Kuppel-Antenne ausgestattet sind, werden angewiesen, die Antennen der Notfunkbaken regelmäßig durch neue Exemplare zu ersetzen und die Rumpfoberfläche rund um die Antenne zu inspizieren. Haben die Antennen schon 3500 Flugstunden hinter sich, muss der erste Austausch erfolgen, bevor 200 weitere Flugstunden erreicht sind. Darunter gelten andere Werte.

Air Canada, Delta, aber nicht Swiss

Nach dem ersten Durchlauf von Austausch und Inspektion gilt dann aber für alle: Nach weiteren 2500 Stunden Flugzeit muss stets eine neue Antenne angebracht werden und eine Inspektion erfolgen. Die entfernten Antennen gehen an Airbus Canada.

Mit dem Gogo-2Ku-System auf Airbus A220 arbeiten Air Canada und auch Delta Air Lines. Die Airbus A220 von Swiss haben dagegen keine Internetanbindung.

Mehr zum Thema

Neuer Airbus A220-300 von Air Canada mit historischer Bemalung: Der Jet hat einen kleinen Air-Canada-Schriftzug und ...

Air Canada verpasst A220 historische Bemalung

Klassischer A320 von Lufthansa: Die Erhebung vor der Heckflosse ist die Antenne.

Wlan-Antenne zu schwer für Lufthansas Airbus A320 Neo

Airbus A220 von Swiss: Darf wieder hoch hinaus.

Swiss lässt Airbus A220 wieder höher steigen

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin