Airbus A350 von Qatar Airways am BER: Immer mehr Jets am Boden.

Vor Londoner GerichtQatar Airways verklagt Airbus wegen A350

Die Airline aus Doha zieht den europäischen Flugzeugbauer vor Gericht. Qatar Airways will so den Streit mit Airbus über Schäden an der Rumpfbeschichtung des A350 klären.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 9. Dezember erreichte der Streit zwischen Qatar Airways und Airbus eine neue Eskalationsstufe. Der Flugzeugbauer beschuldigte die Airline der Falschdarstellung zum A350 und zu Problemen mit der Rumpfbeschichtung der Langstreckenjets.

Außerdem kündigte Airbus an, eine «unabhängige rechtliche Bewertung anzustreben, um den Streit beizulegen». Ob es dabei um die Vorbereitung einer Klage oder lediglich um ein Gutachten von dritter Seite ging, ließ der europäische Konzern damals allerdings offen.

Qatar Airways klagt vor Londoner Gericht

Die Antwort der Fluggesellschaft aus Katar fällt nun eindeutiger aus. «Qatar Airways hat heute Klage gegen Airbus erhoben», so die Airline am Montag (20. Dezember). Dies sei bei der Division Technologie und Bauwesen des High Court in London geschehen. Airbus bestätigte den Eingang der Klage und kündigte an, sich «mit Nachdruck zu verteidigen».

«Alle unsere Versuche, mit Airbus eine konstruktive Lösung für den beschleunigten Oberflächenverschleiß der Airbus A350 zu finden, sind leider gescheitert», schreibt die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Man habe daher keine andere Wahl gehabt, als eine rasche Lösung dieses Streits auf dem Gerichtsweg zu suchen. Mittlerweile habe man 21 Airbus A350 am Boden stehen aufgrund der Probleme mit der Rumpfbeschichtung.

Ursache des Problems noch nicht gefunden?

Man sei der festen Überzeugung, dass Airbus eine «gründliche Untersuchung» durchführen müsse, um die Ursache der Schwierigkeiten endgültig zu klären. «Ohne ein angemessenes Verständnis der Ursache des Problems ist es für Qatar Airways nicht möglich, festzustellen, ob eine vorgeschlagene Reparaturlösung das Problem beheben kann.»

Die Golfairline kritisiert den Flugzeugbauer schon seit Monaten für Schäden an der Rumpfbeschichtung von Airbus A350. Zuletzt wurde in diesem Zusammenhang auch der Blitzschutz ein Thema. Airbus erklärte allerdings, dass es sich dabei um ein separates Problem handele.

Mehr zum Thema

Airbus will sich «mit Nachdruck» gegen Qatar Airways verteidigen

Airbus will sich «mit Nachdruck» gegen Qatar Airways verteidigen

Bild aus harmonischeren Tagen: Der erste Airbus A350-1000 für Qatar Airways im Jahr 2019.

Airbus bezichtigt Qatar Airways der Falschdarstellung

Qatar-Airways-Chef Akbar Al-Baker im Airbus A350-1000: Erstkunde.

Warum der Streit mit Qatar Airways so heikel für Airbus ist

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack