A380: Noch mehr Inspektionen nötig.

Noch mehr Risse im A380

Airbus hat wieder Probleme mit dem Superjumbo. Wieder geht es um Risse. Wieder müssen die Flieger zur Inspektion.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Das Problem könnte zur Verletzung von Personen am Boden führen», teilt die Europäische Luftfahrtsicherheitsbehörde Easa in einer neuen Lufttüchtigkeitsanweisung mit. Schon wieder wurden am Superjumbo A380 Risse entdeckt, schon wieder befinden sich diese an den Tragflächen des Fliegers. Die neuen Risse könnten dazu führen, dass sich während des Fluges Teile ablösen und Menschen am Boden gefährden. Daher müsse man von nun an verstärkt darauf achten, ob und an wie vielen Flugzeugen das Problem auftaucht.

Die Easa ordnete nun wiederholte visuelle Inspektionen der betroffenen Bauteile an, um zu genau überprüfen, ob Risse entstanden. Falls bei den regelmäßigen Prüfungen ein Problem gefunden wird, müssen die betroffenen Beschläge an den Innenflügeln der Jets entweder umgehend repariert oder ausgetauscht werden. Die Airlines sollen sich dabei mit Airbus absprechen. Beim Flugzeugbauer nimmt man die neue Anweisung vom Donnerstag (23. August) gelassen. Das sei «nichts Kritisches», so eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg, sondern eine standardmäßige Lufttüchigkeitsanweisung der Easa. Eine komplette Lösung für das neue Problem werde es schon im nächsten Jahr geben.

Schon länger Stress mit Tragflächen

Es ist aber ein weiteres Problem mit den Flügeln des Superjumbos: Bereits Anfang des Jahres waren feine Risse an kleinen L-förmigen Teilchen aufgetaucht, von denen 2000 in jedem A380-Flügel stecken. Zwei verschiedene Typen von Haarrissen identifizierte die Easa. Immer mehr betroffene Flieger kamen hinzu. Schließlich musste Airbus gemäß Lufttüchtigkeitsanweisung die komplette Superjumbo-Flotte überprüfen. Die Reparaturkosten werden auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Die Sicherheit der Passagiere sei aber weiterhin nicht gefährdet, heißt es. Alle Arbeiten dienten dazu, den Flieger langfristig sicherer und besser zu machen.

Zwar fand Airbus inzwischen eine Lösung , wie das Problem schon während der Produktion gelöst werden kann. Doch ganze 120 Flieger müssen noch nachträglich repariert werden, bevor die ersten Superjumbos von Beginn an ohne den Fehler aus der Produktion kommen.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil