Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.

NationalfeiertagAirbus A320 von Avianca muss wegen Feuerwerk in Guatemala durchstarten

Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.

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Feuerwerk gehört in Guatemala rund um den Unabhängigkeitstag am 15. September vielerorts dazu. In der Nähe eines Flughafens kann es allerdings schnell zum Problem werden. Das bekam am 14. September auch die Besatzung eines Airbus A320 von Avianca zu spüren. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen N538AV befand sich im Anflug auf den internationalen Flughafen Mundo Maya, als entlang des Endanflugs Feuerwerk festgestellt wurde. Die Crew entschied sich daraufhin, die Landung abzubrechen und durchzustarten.

Der Airbus stieg wieder, statt den Anflug fortzusetzen, und reihte sich erneut in den Flugverkehr des Flughafens ein. Videos zeigen, wie nah das Flugzeug am Feuerwerk vorbei flog. Nachdem von dem Feuerwerk keine unmittelbare Gefahr mehr ausging, unternahm die Besatzung einen zweiten Landeversuch. Dieses Mal konnte der Airbus A320 sicher landen. Verletzte oder Schäden am Flugzeug wurden nicht gemeldet.

Der Zwischenfall veranlasste Guatemalas Luftfahrtbehörde Dirección General de Aeronáutica Civil zu einer Warnung. Sie appellierte an die Bevölkerung, in der Nähe der An- und Abflugrouten von Flughäfen kein Feuerwerk zu zünden.

Besondere Regeln in der Schweiz

Auch in der Schweiz hat der Nationalfeiertag am 1. August wegen der Feuerwerke immer Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Am Flughafen Zürich gelten besondere Verfahren. Wegen der zahlreichen Feuerwerke zum Nationalfeiertag werden die üblichen abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben und die An- und Abflugrouten entsprechend angepasst.

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