A350 in Finnair-Farben: Umflüge von Russland wären möglich.

Bei LuftraumsperrungMit dem A350 Russland umfliegen

Russland denkt laut über eine Sperrung des Luftraums für europäische Airlines nach. Finnair sagt: Kein Problem! Dank des neuen Airbus A350.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Stimmung zwischen Russland und dem Westen ist mehr als angespannt. Und diese Eiszeit hat längst auch die Luftfahrt erreicht. Wie die Zeitung Wedomosti vergangene Woche berichtete, erwägt die Regierung in Moskau, den Luftraum für Überflüge europäischer Fluggesellschaften zu sperren. Das würde für Lufthansa und Co. massive Mehrkosten und weitere Wege bedeuten. Teilweise würden wohl auch Direktflüge nicht mehr möglich sein.

Eine Bestätigung für die Pläne gibt es nicht. Doch offenbar machen sich die Fluggesellschaften bereits Gedanken. So äußerte sich etwa jetzt Finnair-Chef Pekka Vauramo zum Thema. Seine Fluggesellschaft hat ihr ganzes Geschäftsmodell auf Flüge in den Fernen Osten aufgebaut und wäre mit am drastischsten von einer möglichen Sperrung betroffen.

Finnair gibt sich entspannt

Selbst wenn es so weit kommen sollte, bleibt Vauramo aber entspannt. Wenn man Russland umfliegen müsse, erklärt er, könne man die weitesten Destinationen noch erreichen – zumindest ab 2015. Denn dann wird Finnair als erste europäische Fluggesellschaft den Airbus A350 in Betrieb nehmen. «Alles lässt darauf schließen, dass die Reichweite groß genug wäre. Technisch ist es möglich», so der Manager laut der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Der A350 hat eine Reichweite von 14'353 Kilometern, fast 650 Kilometer mehr als A340-300 und rund 3055 Kilometer mehr als der Airbus A330-300, die bisherigen Langstreckenjets von Finnair. Außerdem soll die Frachtkapazität 13 Prozent höher sein. Und so ließe sich wiederum die Reichweite erhöhen, wenn der A350 mit weniger Fracht beladen würde.

Aktien von Finnair gewinnen

Die Ankündigung des Finnair-Chefs zeigte auch an den Märkten Wirkung: Nachdem die Aktien des Unternehmens nach Russlands Drohung zunächst um 8 Prozent eingeknickt waren, ging es nach Vauramos Äußerung wieder um zwei Prozent nach oben.

Die ersten vier von elf Airbus A350 nimmt Finnair im Herbst offiziell in Empfang. Bis 2017 sollen alle ausgeliefert sein. Außerdem hat die Fluglinie noch Optionen für vier weitere A350.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack