So lässt sich auch König Willem-Alexander umschulen, um künftig die Jets des europäischen Flugzeugbauers steuern zu dürfen. Und da er seine 737-Lizenz nicht zusätzlich auch noch aufrecht erhalten wird, endete nun auch der zweite und letzte Teil dieses Kapitels.
«Von nun ganz auf Airbus A320 Neo konzentrieren»
Am Donnerstag (7. Mai) teilte das Königshaus mit, dass der 59-Jährige zum letzten Mal den niederländischen Regierungsjet gesteuert hat, eine acht Jahre alte Boeing 737-700 BBJ mit dem Kennzeichen PH-GOV. Der Flug ging zurück von Venedig nach Amsterdam, wo er gemeinsam mit Königin Máxima den niederländischen Biennale-Pavillon eröffnet hatte.
König Willem-Alexander (4. v. l.) vor dem Regierungsjet. Koninklijk Huis / RVD
«Von nun an wird er sich voll und ganz auf das Fliegen des Airbus A320 Neo konzentrieren», so das Königshaus. «Der König absolviert derzeit eine Umschulung, um diesen Flugzeugtyp steuern zu können.» Damit beginnt er ein neues Kapitel in seiner langen Pilotenkarriere.
Willem-Alexander fliegt schon seit den 1980er-Jahren
Bereits 1985 erhielt Willem-Alexander, der seit 2013 König ist, seine erste Privatpilotenlizenz. In den folgenden Jahren flog er unter anderem als Freiwilliger für Hilfsorganisationen in Kenia. 1989 folgte die Berufspilotenlizenz und 2001 die Verkehrspilotenlizenz. Diese erhält der Monarch aufrecht, indem er unbezahlt als Gastpilot für KLM fliegt, seit Mitte 2017 auf der Boeing 737.
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