Nach massiven Störungen durch starken Schneefall Anfang Januar wollen die Fluglinie und der Flughafenbetreiber ihre Zusammenarbeit für den Winterbetrieb ausbauen. Eine Analyse des Beratungsunternehmens Oliver Wyman zeigt, dass außergewöhnlich heftiger Schneefall, operative Probleme und verspätete Gegenmaßnahmen zu Verspätungen, Ausfällen und langen Wartezeiten führten. Künftig setzen Flughafen Amsterdam und KLM auf einen gemeinsamen Winterplan, bessere Betreuung und Kommunikation mit Passagieren sowie mehr Kapazitäten bei der Enteisung von Flugzeugen.
Laut Bericht begann der Schneefall früher und intensiver als erwartet, während Flugbewegungen nicht schnell genug reduziert wurden. Entscheidungen und operative Anpassungen erfolgten daher zu spät. KLM und Royal Schiphol Group betonen, dass extreme Wetterlagen weiterhin Auswirkungen haben werden, sehen aber Spielraum, Abläufe zu verbessern und schneller zu reagieren.