Der Airbus A300 mit dem Kennzeichen EP-IBG von Iran Air, hier im Jahr 2014: Macht er aktuell nur Pause?

EP-IBGIran Air nimmt 41 Jahre alten Airbus A300 aus dem Dienst - aber will ihn zurückholen

Wenn ein Flugzeug nach mehr als 40 Jahren aus dem Betrieb ausscheidet, hat es wohl kaum Chancen auf eine Rückkehr. Bei einem Airbus A300 von Iran Air sieht es anders aus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Sein vorerst letzter Flug ging am 16. August von Najaf nach Teheran und dauerte rund eine Stunde und 40 Minuten. Dann nahm Iran Air den Passagierjet vom Typ Airbus A300 mit dem Kennzeichen EP-IBG außer Dienst. Das bestätigte sie dem Portal CH Aviation.

Die bei Airbus in Toulouse gebaute Maschine war Ende 1986 an die finnische Kar Air ausgeliefert worden, die später in Finnair aufging. Später war sie für Air Scandic, Caledonian Airways, MNG Airlines, Turkish Airlines Iran Airtour und Iran Air im Einsatz.

Fünf iranische Airlines fliegen noch mit Airbus A300

Es handelte sich bei der EP-IBG um einen der wenigen noch aktiven Airbus A300 im Linienbetrieb mit Fluggästen. Denn das Modell ist zwar als Frachter noch häufiger im Einsatz, etwa bei DHL, als Passagierflieger aber nur noch im Iran. Dort betreiben Iran Air, Iran Airtour, Mahan Air, Meraj Airlines und Qeshm Airlines jeweils einige wenige Exemplare. Insgesamt handelt es sich um nicht mehr als zwölf Flugzeuge, wovon nicht mal alle derzeit aktiv sind.

Für die nun außer Dienst gestellten EP-IBG gibt es allerdings einen Rückkehrplan. Iran Airline erklärte, ihre Techniker würden an einer Reaktivierung arbeiten und das Unternehmen beantrage bei der iranischen Luftfahrtbehörde eine Genehmigung, um das Flugzeug dann wieder in den regulären Betrieb zurückkehren zu lassen. Weitere Details nannte sie nicht.

Der Airbus A300 läutete einst eine neue Ära ein

Laut den Daten von CH Aviation verfügt die Maschine über 237 Sitze in der Economy Class und 17 Plätze in der Business Class. Bis Ende Mai 2025 kam das 41 Jahre alte Flugzeug auf eine Gesamtlaufleistung von 72.027 Flugstunden und 25.855 Flugzyklen.

Der Airbus A300 war einst das erste Großraumflugzeug mit nur zwei Triebwerken. Es wurde von 1972 bis 2007 gebaut. Insgesamt entstanden in dieser Zeit über alle Varianten hinweg 561 Exemplare des A300. Die erste Auslieferung ging im Mai 1974 an Air France.

Mehr zum Thema

Airbus A300 Zero G am Flughafen Köln/Bonn: Die Zero-G wird nach zehn Jahren am Airport zerlegt.

Kölner Airbus A300 für Parabelflüge wird verschrottet

Blick aus dem Cockpit des Airbus A300: Leistungsträger in der Flotte von DHL.

Oldtimer im Express-Tempo: Wie ein Airbus A300 das DHL-Netz am Laufen hält

Der Schaden am Airbus A300 und die Piste: Inniger Kontakt.

Wieso ein Airbus A300 in Leipzig mit dem Heck aufschlug - und was aus ihm wird

Airbus A300 von Iran Airtour: Bald in Europa zu sehen.

Iranische Fluggesellschaft plant neue Flüge nach Deutschland

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier