Der größte Energia-Flieger:  Die Energia H2 Gas Turbine wird mit Wasserstoff oder SAF angetrieben und fasst 35 bis 50 Reisende.

Energia-FamileEmbraers Zukunftsflieger waren den Airlines zu klein

Bei den Entwürfen für seine Energia-Flugzeugfamilie konzentrierte sich der brasilianische Hersteller schnell auf 19 bis 30 Sitze. Den potenziellen Kunden war das zu wenig. Nun schwenkt Embraer um.

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Der brasilianische Flugzeugbauer arbeitet seit einigen Jahren an der Energia-Familie. Dabei handelt es sich um Zukunftsflieger, die mit neuen Antriebskonzepten und Energieträgern deutlich umweltschonender fliegen sollen. Zunächst gab es innerhalb der Familie verschiedene Flugzeugentwürfe mit Platz für 9 bis 50 Reisende.

2022 erklärte Embraer dann, dass man sich auf zwei Konzepte konzentriere, diese aber vergrößere. Die Energia Hybrid, 2021 als Neun-Sitzer vorgestellt, plante das Unternehmen fortan als 19- und als 30-Sitzer. Für die Energia H2 Fuel Cell, die 2021 als 19-Sitzer präsentiert worden war, prüfte Embraer eine zusätzliche Variante mit 30 Sitzen.

Wieder 50 Sitze im Programm

Doch den Fluggesellschaften, welche die Flugzeuge einst kaufen sollen, war das nicht genug. «Wir haben uns viel mit den Kunden ausgetauscht», sagte ein Embraer-Sprecher jetzt gegenüber dem Portal Simple Flying. «Sie würden gerne größere Flugzeuge sehen.»

So hat der Hersteller die Sitzzahl wieder erhöht. Energia Hybrid und Energia H2 Fuel Cell präsentierte das Unternehmen in Brasilien nun als Konzepte mit 19 bis 50 Sitzen. Die Energia H2 Gas Turbine, 2021 als Entwurf mit 35 bis 50 Sitzen vorgestellt, ist jetzt wieder in den Unterlagen zu sehen - und das direkt als 50-Sitzer.

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