Embraers Lieblinge im Energia-Konzept: Die H2 Fuel Cell in der Variante mit 19 Sitzen sowie ...

Energia-FamilieEmbraer präsentiert neue Details zu Zukunftsfliegern

Aus einer Reihe von vier Zukunftsfliegern gibt der brasilianische Flugzeugbauer zweien den Vorzug. Embraers Brennstoffzellenflugzeug soll in Zukunft elektrischen Autos Konkurrenz machen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Vor einem Jahr zeigte Embraer, wie Flugzeuge der Zukunft aussehen könnten. Der brasilianische Hersteller präsentierte vier potenzielle Modelle einer Flugzeugfamilie namens Energia. Der Schwerpunkt: größere Umweltverträglichkeit.

Nun konzentriert sich der Flugzeugbauer auf zwei der Modelle. Die Energia Hybrid, 2021 als Neun-Sitzer vorgestellt, plant Embraer nun als 19- und als 30-Sitzer. Ihre beiden Propeller links und rechts vor dem Heck werden von einem Motor mit nachhaltigem Kraftstoff angetrieben. Beim Start und bei Bedarf erhält er Unterstützung von zwei Elektromotoren. Anfang der 2030er-Jahre soll der neue Flieger mit 926 Kilometern Reichweite starten.

Brennstoffzellen ab 2035

Das zweite Modell ist die Energia H2 Fuel Cell, die 2021 als 19-Sitzer präsentiert wurde. Jetzt prüft Embraer zusätzlich eine Variante mit 30 Sitzen. Angetrieben wir das Flugzeug durch wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen, die Propeller antreiben und es bis zu 370 Kilometer weit tragen. Die Technologie soll 2035 startklar sein - wie auch bei Airbus.

Embraer will beide Modelle ab sofort mithilfe der sogenannten Energia Advisory Group weiterentwickelt, in der Airlines vertreten sind und ihre Wünsche einbringen. Dass Embraer sich auf diese beiden fokussiert, bedeutet im Umkehrschluss, dass der Entwurf eines reinen Elektrofliegers und der eines Flugzeuges, das über eine Gasturbine wahlweise mit Wasserstoff oder nachhaltigem Kerosin angetrieben wird, weniger Priorität haben.

Prognose mit 20.000 Fliegern

Der Flugzeugbauer hat mit Blick auf die Nachfrage bis 2035 drei Szenarien entworfen. Das konservativste erwartet einen Bedarf nach 4000 Fliegern nur durch Ersatz alter Flieger und Wachstum. Eine Variante, die von zusätzlichem vorzeitigem Flugzeugersatz ausgeht, kommt auf 7000 Flugzeuge. Und zu guter Letzt gibt es ein Szenario, das mit bis zu 20.000 Maschinen rechnet - unter der Voraussetzung, dass es neue Einsatzmöglichkeiten gibt.

Was das heißt, macht Embraer an einem Vergleich mit einem Elektroauto deutlich. Der Flugzeugbauer stellt eine Reise in einem künftigen Elektroauto einer Reise in seinem geplanten Brennstoffzellenflieger entgegen. Die Distanz: 370 bis 555 Kilometer. Laut Embraers Rechnung wird das Flugzeug 2:11 Stunden brauchen bei einem Preis von 124 Euro, das Auto 5:45 Stunden für 167 Euro. Dabei soll die Reise durch die Luft für 25 Prozent weniger C02. Embraer hofft als auf Umsteiger vom Auto aufs Flugzeug.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Visualisierung der beiden Energia-Flieger.

Grafik: Embraer

Mehr zum Thema

Die vier Konzepte der Energia-Familie von Embraer: Schon ...

Embraer präsentiert vier neue Flugzeugmodelle

Embraer Konzept für einen Businessjet ohne Pilot oder Pilotin: Der Hersteller ...

Embraer präsentiert Konzept für autonomen Businessjet

Embraers Turboprop: Interesse aus Asien.

Embraer hat schon 250 Absichtserklärungen für neue Turboprop

ticker-azul

Azul verbindet Macapá und Belo Horizonte mit Airbus A320

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack