Seit Mitte Juli 2025 steht die 9H-GLOBL am französischen Flughafen Tarbes-Lourdes-Pyrénées. Der Airbus A380 gehört Global Airlines und wird von Hi Fly für sie betrieben. Im Gespräch mit der englischen Zeitung Metro stellt Global-Airlines-Gründer und -Chef James Asquith nun in Aussicht, dass der Superjumbo noch 2026 wieder abheben wird. «Definitiv noch in diesem Jahr. Das Ziel ist dieses Jahr … sagen wir: vor Weihnachten», so Asquith.
Als Grund für die lange Auszeit des A380 nennt der Global-Airlines-Gründer die Wartung. «Das Flugzeug muss zur Zwölf-Jahres-Wartung», so Asquith. «Es spielt keine Rolle, wie viel Geld man hat oder wie sehr man bettelt und fleht - dafür gibt es eine Warteliste.»
Mit dem Airbus A380 auf die Malediven?
Asquith hat auch schon eine neue Destination im Sinn, die er ab Großbritannien ansteuern möchte: die Malediven. «Fragen Sie irgendjemanden in Großbritannien: 'Wollen Sie auf die Malediven?' Ich glaube, jeder würde sagen: 'Sehr gerne, das ist mein Traumurlaub' oder 'Ich möchte dort meine Flitterwochen verbringen.'» Das Angebot ab Großbritannien zum Ziel im Indischen Ozean sei zudem «sehr dürftig». Aktuell fliegt British Airways drei Mal pro Woche mit einer Boeing 787-9 von London-Heathrow in die Hauptstadt Male.
Darüber hinaus schaue man sich viele Ziele an, Priorität hätten aber weiterhin Transatlantik-Flüge, besonders in die USA. Zudem seien Südamerika und der Ferne Osten interessant.
«Wir nehmen mindestens ein neues Flugzeug in die Flotte auf»
Entscheidend für die Umsetzung seiner Pläne ist laut Asquith die Anschaffung eines weiteren Flugzeugs. «Wir nehmen mindestens ein neues Flugzeug in die Flotte auf. Daran arbeiten wir gerade», sagt er. «Wir brauchen mehr Flugzeuge, um mehr Linienflüge aufzunehmen.»
Luftverkehrsbetreiberzeugnis außerhalb von Großbritannien?
Asquith äußert sich auch zur Frage eines eigenen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (Air Operator Certificate, kurz AOC) - und deutet an, dass Global Airlines dies außerhalb Großbritanniens beantragen könnte. «Wir sind zwar ein britisches Unternehmen, fliegen aber auch von Europa aus - es gibt also diverse Möglichkeiten, das voranzutreiben», so Asquith.
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