Airbus A350 und Airbus A330 Neo in Delta-Farben: Die Airline will mehr.

Slots verfügbarDelta erweitert Langstreckenflotte mit zusätzlichen Airbus A330 Neo und A350

Delta Air Lines bestellt bei Airbus weitere Langstreckenjets. Die Fluglinie sichert sich zusätzliche A330-900 und A350-900 samt Optionen – trotz der erst kürzlich aufgegebenen Dreamliner-Bestellung bei Boeing.

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Erst gerade mehrten sich die Gerüchte, und schon ist es offiziell. Delta Air Lines bestellt auch bei Airbus weitere Langstreckenjets. Die amerikanische Fluggesellschaft hat mit dem europäischen Hersteller eine Vereinbarung über den Kauf zusätzlicher Großraumflugzeuge geschlossen. Konkret umfasst der Vertrag 16 Airbus A330-900 sowie 15 Airbus A350-900. Zusätzlich sichert sich Delta Optionen auf weitere 20 Langstreckenjets. Das teilte die Airline in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC am 27. Januar mit.

Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um eine neue Bestellung. Wie Delta in einer Pressmitteilung erklärt, kombiniert die Vereinbarung einen neuen Auftrag mit der Ausübung von zehn bereits bestehenden Optionen. Gleichzeitig wurden neue Optionen für 20 künftige Widebody-Flugzeuge vereinbart. Die Auslieferungen der nun fest bestellten Maschinen sollen ab 2029 beginnen.

Airbus A330 Neo helfen Delta, ...

Mit dem Deal baut Delta insbesondere ihre Teilflotte von Airbus A330 Neo weiter aus. Insgesamt wird die Airline künftig 55 Airbus A330-900 betreiben. Parallel wächst auch die Flotte von Airbus A350 weiter: Die Zahl der Airbus A350-900 steigt langfristig auf 79 Exemplare, ergänzt durch die bereits zuvor bestellten 20 A350-1000.

Die Airbus-Erweiterung ist auch deshalb bemerkenswert, weil Delta kürzlich erstmals Boeing-Langstreckenjets der neuesten Generation bestellt hat: Mitte Januar gab die Airline einen Auftrag über 60 Boeing 787-10 Dreamliner bekannt, inklusive Optionen. Doch wie auch der Airbus A350 ist ebenso der Dreamliner sehr gefragt bei Fluggesellschaften.

... die Wartezeit auf Boeing 787 und Airbus A350 zu überbrücken

Lieferpositionen für den Airbus A350 und die Boeing 787 sind auf Jahre hinaus vergeben. Der A330-900 bietet Delta dagegen planbare Slots. Der Handlungsdruck ist real: Die Airline betreibt weiterhin 38 Boeing 767-300 ER mit einem Durchschnittsalter von rund 29 Jahren, 21 Boeing 767-400 ER, die im Schnitt rund 25 Jahre alt sind, sowie 43 Airbus A330-200 und -300, die durchschnittlich rund 18 Jahre alt sind. Diese Flugzeuge sollen schrittweise ersetzt werden. Die zusätzliche Bestellung des A330-900 schließt dabei die zeitliche Lücke, bis größere Stückzahlen neuer Airbus A350 und Boeing 787 verfügbar sind.

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