Spekuliert hatte man darüber bereits im Sommer, jetzt ist es Realität. Delta Air Lines bestellt erstmals Dreamliner. Fest gibt die amerikanische Fluglinie 30 Exemplare der größten Variante Boeing 787-10 in Auftrag, hinzu kommen Optionen auf weitere 30 Flugzeuge. Mit dem Auftrag wächst Deltas Auftragsbestand bei Boeing auf insgesamt 130 Flugzeuge.
Zuvor hatte Delta bereits 100 Boeing 737 Max 10 bestellt, deren Zulassung durch die Luftfahrtbehörde der USA im Laufe dieses Jahres erwartet wird. Parallel dazu hatte die Airline Anfang 2024 bis zu 40 Airbus A350-1000 geordert, die ab 2026 ausgeliefert werden sollen und mit neuen Business-Class-Suiten ausgestattet werden. Alle neuen Jets sollen für das internationale Wachstum eingesetzt werden und zugleich ältere, weniger effiziente Langstreckenflugzeuge ersetzen.
Boeing 787 sollen ältere Flugzeuge ersetzen und für Wachstum sorgen
Unterwegs sein sollen die neuen Langstreckenflugzeuge vor allem auf transatlantischen Strecken sowie auf Verbindungen nach Südamerika. Delta betont, dass die Boeing 787 eine zentrale Rolle bei der Vereinheitlichung der Flotte spielen werde. Bislang betreibt die Airline auf der Langstrecke Airbus A330 und A350 sowie Boeing 767. Letztere gehören zu den älteren Modellen in der Flotte und sollen schrittweise ersetzt werden.
Die Dreamliner sind laut Delta auch eine Wette auf das Premium-Segment. Chef Ed Bastian vermutet laut dem Portal Skift, dass die Einnahmen in den höheren Klassen 2027 die in der Economy Class übertreffen werden. Entsprechend Sinn macht auch die Entscheidung, mehr Premiumsitze in die Dreamliner zu bauen. Die neuen Flugzeuge werden mit einer hochwertigen Kabinenausstattung und einem höheren Anteil an Premiumsitzen ausgestattet sein, teilt Delta mit.
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