Leitwerk A350 von China Airlines: Die FLugline modernisiert und baut aus.

A350-1000 und 777-9China Airlines macht Airbus und Boeing glücklich

Bei der letzten Langstreckenbestellung setzte sich Boeing durch. Dieses Mal teilt China Airlines ihr Order auf. Die Nationalairline von Taiwan will je zehn Airbus A350-1000 und 777-9. Am Ende bekommt Boeing dennoch leicht mehr vom Milliardenauftrag.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

A oder B, das ist bei Langstreckenflugzeugen die Frage. Auch China Airlines stellte sich diese zuletzt intensiv. Die Nationalairline von Taiwan will mittelfristig ihre zehn Boeing 777-300 ER ersetzen und gleichzeitig die Flotte vergrößern. Dafür schaute sie sich den A350-1000 an und die Boeing 777-9, die größere Variante der 777X.

Jetzt hat das Management eine Entscheidung getroffen. Die Bestellung wird aufgeteilt. China Airlines ordert zehn Airbus A350-1000 und zehn Boeing 777-9. Der amerikanische Flugzeugbauer kommt am Ende aber dennoch etwas besser weg. Denn die taiwanische Airline erteilte zugleich einen Auftrag für vier Boeing 777-8 F, die Frachtervariante der 777X. Die Gesamtinvestition betrage maximal 11,9 Milliarden Dollar, erklärte sie in eine Eingabe an die Börse von Taipeh. Doch auf Listenpreise bekommen Fluggesellschaften stets Rabatte.

Das letzte Mal setzte sich bei China Airlines nur Boeing durch

Aktuell betreibt China Airlines gemäß dem Luftfahrtdatenanbieter CH Aviation im Langstreckenbereich 16 Airbus A330-300. Sie werden ab 2025 schrittweise durch zehn Boeing 787-9 und sechs 787-10 ersetzt. Vielleicht sogar auch durch mehr Exemplare, da sich China Airlines 2022 bei der Bekanntgabe der Order auch Optionen gesichert hatte. Airbus hatte damals den A330 Neo als Ersatz ins Rennen geschickt. Doch der Konkurrent konnte sich anders als dieses Mal durchsetzen.

Daneben besitzt die 1959 gegründete taiwanische Fluggesellschaft zehn 777-300 ER und 15 Airbus A350-900. Ihre Frachttochter hat ebenfalls eine beachtliche Größe, denn das Land ist beim Bau von Chips und Mikrobaugruppen eine Weltmacht. Sie setzt auf acht Boeing 747-400F und zehn Boeing 777 F in Betrieb. China Airlines beschäftigt heute 11.592 Angestellte und fliegt 192 Ziele in 29 Ländern an. Ihre schärfste Rivalin ist die private Eva Air.

Mehr zum Thema

Boeing 787: Problem im Werk North Charleston.

China Airlines zieht Boeing 787 dem Airbus A330 Neo vor

Crew von China Airlines: Vorschriften gelockert.

China Airlines, Eva Air und Starlux kippen Hosenverbot für Flugbegleiterinnen

Boeing 747 von China Airlines: Fliegt nie mehr mit Passagieren.

China Airlines verabschiedet Boeing 747 mit Spezialflug

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier