Kabine einer Embraer von Austrian Airlines: Was folgt auf die brasilianischen Flieger?

Airbus? Boeing? Embraer?Austrian Airlines geht sachte die Ablösung ihrer Embraer E195 an

Die österreichische Lufthansa-Tochter hat damit begonnen, die Nachfolge für ihre 17 Embraer E195 zu planen. Die alternden Regionaljets werden von Austrian Airlines ersetzt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nach der Modernisierung ist vor der Modernisierung. Zumindest trifft das auf die Flotten von Airlines zu. Während neue Flugzeuge hinzukommen, altern andere, die auch irgendwann ersetzt werden müssen. Vor dieser Herausforderung steht Austrian Airlines. Die Lufthansa-Tochter hat die Erneuerung ihrer Langstreckenflotte mit der Übernahme der ersten beiden Boeing 787 begonnen und erste A320 Neo eingeflottet. Sie betreibt aber noch 17 Embraer E195 LR, die zwischen 2009 und 2012 gebaut wurden und ursprünglich von Lufthansa Cityline stammten.

Zwischen 2015 und 2017 wurden sie im Rahmen einer Flottenerneuerung an Austrian übertragen, um die in die Jahre gekommenen Fokker F70 und F100 abzulösen. Jetzt geht es darum, wie man sie ablösen kann. «Wir überlegen, unsere Embraer-Flotte zu ersetzen», erklärte eine Sprecherin der Airline am 25. April gegenüber dem Magazin Aviation Week.

Alle Modelle kommen als Embraer-Ersatz in Frage

Man befinde sich aber noch mitten im Entscheidungsprozess. Auf die Frage, welche Flugzeugmodelle dabei infrage kämen, sagte sie: «Alles wird geprüft. Es gibt Überlegungen zu allen Flugzeugtypen.» Konkrete Entscheidungen zu Modell oder Zeitrahmen gebe es noch nicht, so AUA.

In der Vergangenheit hatte Austrian Airlines innerhalb der Lufthansa-Gruppe ursprünglich die Rolle als Erstbetreiberin der Airbus A220 übernehmen sollen, so eine Quelle zur Aviation Week. Diese Pläne wurden jedoch geändert, sodass stattdessen Swiss die neuen A220 erhielt und Austrian die E195 LR von Lufthansa Cityline übernahm.

29 Airbus A320 in der Flotte

Derzeit betreibt die österreichische Airline 29 Airbus A320, fünf A320 Neo und sechs A321. Einige der Jets, darunter ein A321 aus dem Jahr 1995 und ein A320 von 1998, müssen bald ersetzt werden.

Die Lufthansa-Gruppe erwartet von ihren Tochtergesellschaften jedoch, dass sie bei neuen Flugzeugbeschaffungen eine finanzielle Tragfähigkeit nachweisen. Sie müssen beweisen, dass ihnen die Flugzeuge auch verglichen mit den Konzernschwestern am ehesten zustehen.

Mehr zum Thema

ticker-austrian

OE-LXG: Austrian Airlines erhält achten A320 Neo

ticker-austrian

Bundesheer-Piloten fliegen künftig auch für Austrian Airlines

ticker-austrian

Austrian Airlines stockt Flugangebot für Herbstferien um 100 Flüge auf

Benno Beran: Hier in seiner Boeing Stearman.

Die Boeing Stearman, seine große Liebe

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier