Boeing 787-10 von ANA: Fliegt jetzt zwischen japanischen Metropolen.

Verdichtete JetsANA fliegt jetzt mit Boeing 787-10 im Inland

Japanische Fluggesellschaften setzen auch im Inland Langstreckenflugzeuge ein. ANA All Nippon Airways fliegt auf solchen Strecken jetzt auch mit speziell bestuhlten Boeing 787-10. Was steckt dahinter?

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Japan ist mit einer Fläche von 377.000 Quadratkilometern größer als Deutschland. Und mit 124 Millionen leben im asiatischen Inselstaat auch deutlich mehr Menschen als in der Bundesrepublik. Sie sind aber nicht gleichmäßig übers ganze Land verteilt. Die Hälfte der Bevölkerung lebt in den Regionen Nagoya, Kansai, Sapporo und Tokio sowie Fukuoka, Kita-Kyushu und Kumamoto.

Das wirkt sich auch auf die japanischen Fluggesellschaften aus. Schon früh mussten sie besondere Lösungen finden, um die Reiseströme zwischen den urbanen Zentren bewältigen zu können - vor allem auch, weil viele der großen Flughäfen zusätzlich noch eine Beschränkung der Anzahl an Flügen kennen. Airlines begannen deshalb, auf den kurzen Strecken große Flugzeuge einzusetzen, die normalerweise nur auf Langstrecken fliegen.

Boeing baute extra eine Jumbo-Jet-Variante

Boeing entwickelte beispielsweise für diesen Zweck die 747 SR und später die 747-400 D. Sie wies kürzere Tragflächen auf und war für Inlandsrouten mit häufigen Starts und Landungen gemacht. Sie fasste in drei Klassen 568 Reisende - rund 150 mehr als eine klassische Boeing 747-400.

ANA All Nippon Airways setzt auf Inlandsrouten derzeit noch verdichtete Boeing 777-300 ein. Als Ersatz bestellte die Fluggesellschaft vor vier Jahren elf Boeing 787-10, die bis 2026 geliefert werden sollen. Sie bieten 429 Passagieren Platz - das sind rund 100 mehr als in einer üblichen Zwei-Klassen-Bestuhlung.

Insgesamt 429 Sitzplätze

Kürzlich erhielt ANA ihre erste Inlands-Boeing 787-10. Am Mittwoch (27. März) nahm die Fluggesellschaft offiziell den Betrieb mit dem Dreamliner mit der Seriennummer 66995 und dem Kennzeichen JA981A auf. Der erst reguläre Flug trug die Nummer NH59 und führte von Tokio-Haneda nach Sapporo, wie das Portal Aviation Wire berichtet.

In ihren Boeing 787-10 Domestic bietet All Nippon Airways 28 Plätze in der Premium Class, einer der Premium Economy entsprechenden Klasse mit einer 2-2-2-Konfiguration und breiteren, komfortableren Sitzen, die sich weiter zurückklappen lassen. 401 Sitze stehen in der Economy Class. Die Fluggesellschaft setzt auch bereits 787-9 auf Inlandsrouten ein.

Mehr zum Thema

Diese Demon-Slayer-Charaktere werden bald auf De Havilland Canada Dash 8-400 zu sehen sein. Es sind ...

ANA All Nippon Airways macht Dash 8 zu Manga-Fliegern

Boeing 747-400D von ANA: Ende März ist Schluss.

Das Ende des Japan-Jumbos

Boeing 777-8 F: ANA will die Frachtversion der 777X.

ANA All Nippon Airways kauft zwei Boeing-777X-Frachter

Hochgeklappte Flügelspitze der Boeing 777X: Die 777-9 ist die erste Variante.

Fürchten Airlines Terrible Teens bei der Boeing 777-9?

Video

Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack
kuwait airport
Nach einem iranischen Drohnenangriff musste Kuwait den kommerziellen Flugverkehr am Mittwoch vorübergehend einstellen. Der internationale Flughafen des Landes wurde schwer beschädigt, mindestens ein Menschen wurde getötet, viele weitere verletzt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg