Boeing 777-300 ER von Thai Airways: Was wählt die Fluglinie?

Bis zu 95 JetsAirbus und Boeing buhlen um Großauftrag von Thai Airways

Die Nationalairline des asiatischen Königreichs sucht bis zu 95 neue Flugzeuge. Für die Bestellung ist Thai Airways International bei Airbus und Boeing vorstellig geworden.

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«Wir müssen wachsen». Das ist das Fazit von Chai Eamsiri. Er steht seit vergangenem November an der Spitze von Thai Airways International. Man wolle nach dem Schrumpfkurs während der Pandemie und dem Insolvenzverfahren die Flotte fast verdoppeln, kündigte der Chef der Nationalairline des asiatischen Königreichs im Juli an.

Bis 2027 soll der Flugzeugpark gemäß den Plänen des Managements wieder auf 113 Flugzeuge wachsen. Aktuell umfasst er 52 Jets, nachdem zahlreiche Flieger ausgeflottet und mitunter verkauft wurden. Damals erklärte Eamsiri noch, es sei noch nicht klar, ob man die zusätzlichen Flugzeuge leasen oder kaufen werde. Jetzt scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein.

Gemischte Langstreckenflotte

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, verhandelt Thai Airways International mit Boeing und Airbus über eine große Bestellung. Sie könnte bis zu 95 Flugzeuge umfassen. Gemäß dem Bericht geht es um 15 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge und bis zu 80 Langstreckenflieger.

Aktuell besitzt Thai Airways eine gemischte Langstreckenflotte. Die Fluggesellschaft betreibt sechs Boeing 777-200 (Durchschnittsalter rund zwölf Jahre) und 17 Boeing 777-300 ER (8 Jahre) sowie sechs Boeing 787-8 und zwei 787-9. Daneben fliegt sie auch mit 14 Airbus A350-900. Die drei verbliebenen Airbus A330 sollen bald ausgeflottet werden. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die erneut beide Hersteller berücksichtigen wird. Infrage kommen A350, A330 Neo sowie Boeing 777X und 787.

Thai Airways braucht noch Zeit

Bei den regionalen Flügen setzt Thai Airways ganz auf Airbus. Daran dürfte sich kaum etwas ändern.  Die Gespräche befänden sich in einem «sehr frühen Stadium» der Markterkundung, so Thai Airways. Man habe auch die langfristigen Netz- und Flottenstrategie noch nicht definitiv festgelegt.

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