Die beiden Flieger nebeneinander: Noch keine Realität.

Neue TriebwerkeAirbus macht zweiten A380 zum Testflugzeug

Ein Airbus A380 wird für Airbus Wasserstoff-Fliegerei erproben. Schon bald bekommt er einen Kollegen, der eine andere Aufgabe übernimmt.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

F-WWOW ist der älteste seiner Art. Der erste je gebaute Airbus A380 war eines von fünf Testflugzeugen, die Airbus für die Erprobung des Superjumbos eingesetzt hatte. Zwei der Prototypen stehen inzwischen in Frankreich in Museen. Zwei weitere wurden an Emirates verkauft. Doch die Nummer eins ist auf Sondermission unterwegs.

Airbus setzt den Superjumbo als Demonstrator ein, also als Testflugzeug für neue Technologien. Er soll als Tester für Wasserstoffantriebe dienen. Hinten am Rumpf bekommt er dafür ein fünftes Triebwerk. Durch die ungewöhnliche Position kann der Wasserstoffmotor getrennt überwacht werden. Dank der Größe des A380 besteht viel Platz für weitere Testeinrichtungen im Innern.

Tester für Open Fan

Jetzt bekommt F-WWOW Gesellschaft, wie Airbus gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt. «Wir werden insgesamt zwei A380-Demonstrators haben», so eine Sprecherin. Der zweite wird ebenfalls neue Antriebstechnologien testen, geplant ist der Einsatz in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts.

Jedoch wird er nicht fünf, sondern nur vier Triebwerke aufweisen. Eines der ursprünglichen wird dabei ersetzt durch einen Motor in Open-Fan-Architektur von Triebwerkhersteller CFM. Die neue Technologie soll leiser sein und weniger verbrauchen als Turbofan-Triebwerke – unter anderem, weil das Gehäuse wegfällt.

Hinweise auf dem Bild?

Welcher Airbus A380 das sein wird, will Airbus noch nicht definitiv verraten. Von den ursprünglichen Testfliegern ist keiner mehr verfügbar. Bald werden die Rücklieferungen von A380 von Lufthansa beginnen. Doch damit habe das «nichts zu tun», so die Airbus-Sprecherin. Gebrauchte A380 gibt es jedenfalls mehr als genug.

Mehr zum Thema

A380 mit Open-Fan-Triebwerk: In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts soll er abheben.

Ein Airbus A380, der mit unverkleidetem Triebwerk fliegt

So soll der Airbus A380 als Wasserstoff-Testflieger aussehen. Er ...

Airbus und CFM verpassen A380 ein fünftes Triebwerk

Airbus A380: Das erste Exemplar des Flugzeugs führte einen letzten Flug durch ...

Airbus A380 bereitet sich auf Wasserstoff-Zukunft vor

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack