Zeichnung im Patentantrag: So stellt sich Airbus die Sattel vor.

Neues PatentAirbus entwickelt Fahrradsattel-Sitz

Airbus meldet ein kurioses Patent nach dem anderen an. Nach dem fensterlosen Cockpit stehen nun Fahrradsattel für die Passagiere auf dem Programm.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Immer mehr Passagiere in gleich große Flieger zu stecken, scheint für viele Airlines momentan das Ziel Nummer eins zu sein. Und die Flugzeugbauer legen sich ins Zeug, das durch neue Flieger wie die spezielle Boeing 737 Max oder Innovationen zu fördern. Auch wenn Stehplätze, wie sie einst Ryanair-Chef Michael O'Leary vorschlug, noch ein paar Jahre entfernt sind – die neuste Patentanmeldung von Airbus zielt in die Richtung. Sie sieht vor, Passagiere auf eine Art Fahrradsattel zu setzen. So sollen mehr Reisende im Flugzeug Platz finden.

«Um die Anzahl der Sitze in der Kabine zu maximieren, muss man den Platz pro Passagier reduzieren», heißt es in der Anmeldung. Man ziele daher darauf, die Masse eines Sitzes so klein wie möglich zu halten. Das wird gemäß der Patentanmeldung erreicht, indem man Sitze an einer vertikalen Stange befestigt, die aussehen wie eine Art Fahrradsattel.

Anschnallen nicht vorgesehen

Die Konfiguration lasse sich je nach Bedürfnis anpassen, heißt es in der Anmeldung weiter. Wenn einer der Sitze unbenutzt ist, dann lässt er sich hochklappen. Und einen Komfort-Vorteil hat die Erfindung gegenüber aktuellen Designs tatsächlich: Es gibt keinen Kampf mehr um die Armlehne, jeder Passagier hat zwei davon zur Verfügung. Offen bleibt allerdings die Frage, wie die Passagiere sich anschnallen sollen, falls es zu Turbulenzen kommt.

Es ist nicht das erste kuriose Patent, mit dem Airbus dieser Tage Aufmerksamkeit erregt. Erst gerade meldete der Flugzeugbauer ein Patent an, welches ein Cockpit ohne Fenster ermöglichen soll. Durch ultrahoch auflösende Bildschirme würde den Piloten die Außenwelt vorgegaukelt. So könnten sie rein theoretisch sogar im Frachtraum sitzen und das Flugzeug könnte man aerodynamischer bauen.

Relevanz unklar

Ob die kuriosen Entwicklungen tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, ist allerdings nicht klar. Mit den Patenten versuchen die Hersteller, sich auf mögliche Entwicklungen in der Branche so vorzubereiten, dass sie im Zweifel die ersten sind, die sie umsetzen können. «Viele Patente werden nie wirklich angewendet», so auch eine Airbus-Sprecherin zur Zeitung LA Times. «Aber für den Fall, dass die Idee irgendwann relevant wird, wollen wir, dass unsere Arbeit geschützt ist.»

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack