Zeichnung im Patentantrag: So stellt sich Airbus die Sattel vor.

Neues PatentAirbus entwickelt Fahrradsattel-Sitz

Airbus meldet ein kurioses Patent nach dem anderen an. Nach dem fensterlosen Cockpit stehen nun Fahrradsattel für die Passagiere auf dem Programm.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Immer mehr Passagiere in gleich große Flieger zu stecken, scheint für viele Airlines momentan das Ziel Nummer eins zu sein. Und die Flugzeugbauer legen sich ins Zeug, das durch neue Flieger wie die spezielle Boeing 737 Max oder Innovationen zu fördern. Auch wenn Stehplätze, wie sie einst Ryanair-Chef Michael O'Leary vorschlug, noch ein paar Jahre entfernt sind – die neuste Patentanmeldung von Airbus zielt in die Richtung. Sie sieht vor, Passagiere auf eine Art Fahrradsattel zu setzen. So sollen mehr Reisende im Flugzeug Platz finden.

«Um die Anzahl der Sitze in der Kabine zu maximieren, muss man den Platz pro Passagier reduzieren», heißt es in der Anmeldung. Man ziele daher darauf, die Masse eines Sitzes so klein wie möglich zu halten. Das wird gemäß der Patentanmeldung erreicht, indem man Sitze an einer vertikalen Stange befestigt, die aussehen wie eine Art Fahrradsattel.

Anschnallen nicht vorgesehen

Die Konfiguration lasse sich je nach Bedürfnis anpassen, heißt es in der Anmeldung weiter. Wenn einer der Sitze unbenutzt ist, dann lässt er sich hochklappen. Und einen Komfort-Vorteil hat die Erfindung gegenüber aktuellen Designs tatsächlich: Es gibt keinen Kampf mehr um die Armlehne, jeder Passagier hat zwei davon zur Verfügung. Offen bleibt allerdings die Frage, wie die Passagiere sich anschnallen sollen, falls es zu Turbulenzen kommt.

Es ist nicht das erste kuriose Patent, mit dem Airbus dieser Tage Aufmerksamkeit erregt. Erst gerade meldete der Flugzeugbauer ein Patent an, welches ein Cockpit ohne Fenster ermöglichen soll. Durch ultrahoch auflösende Bildschirme würde den Piloten die Außenwelt vorgegaukelt. So könnten sie rein theoretisch sogar im Frachtraum sitzen und das Flugzeug könnte man aerodynamischer bauen.

Relevanz unklar

Ob die kuriosen Entwicklungen tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, ist allerdings nicht klar. Mit den Patenten versuchen die Hersteller, sich auf mögliche Entwicklungen in der Branche so vorzubereiten, dass sie im Zweifel die ersten sind, die sie umsetzen können. «Viele Patente werden nie wirklich angewendet», so auch eine Airbus-Sprecherin zur Zeitung LA Times. «Aber für den Fall, dass die Idee irgendwann relevant wird, wollen wir, dass unsere Arbeit geschützt ist.»

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack