Das geplante Werk in Chengdu: In China soll bis Ende des Jahres eine Flugzeug-Recyclinganlage entstehen.

Mit Tarmac AerosaveAirbus baut in China ein Werk für Flugzeug-Recycling

Der europäische Flugzeugbauer wird in China nochmals präsenter. In Zentralchina baut Airbus bis Ende des Jahres zusammen mit Partnern eine riesige Flugzeug-Recyclinganlage.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

China ist einer der wichtigsten Märkte für Airbus. Die Europäer verkaufen nicht nur Flugzeuge ins Reich der Mitte (im vergangenen Jahr waren es über 300 Stück), sondern bauen in Tianjin südlich von Peking auch Jets der A320-Familie. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die lokale Produktion mit einer zweiten Endmontagelinie ab 2026 deutlich ausgebaut wird.

Airbus baut die Präsenz in der Volksrepublik aber noch weiter aus. In der Nähe der 20 Millionen Einwohner zählenden Stadt Chengdu entsteht bis Ende 2023 eine riesige Flugzeug-Recyclinganlage mit großem Lagerplatz. Airbus spricht vom ersten «Lifecycle Services Centre». Der Konzern hat dazu ein Joint Venture mit seiner Beteiligung Tarmac Aerosave und der Stadt Chengdu gegründet, teilt er mit.

Platz für 125 Maschinen

Das neue Werk wird eine Reihe von Aktivitäten abdecken, die vom Abstellen und Lagern von Flugzeugen bis hin zu Wartungs-, Modernisierungs-, Umrüstungs-, Demontage- und Recyclingdienstleistungen reichen. Die Anlage hat eine Fläche von 717.000 Quadratmetern und bietet damit Abstellpositionen für 125 Flugzeuge.

Airbus rechnet damit, dass rund drei Viertel aller abgestellten Maschinen in einen zweiten Lebenszyklus überführt werden können. Die übrigen 25 Prozent sollen vor Ort von Airbus Tochter Satair ausgeschlachtet und als Ersatzteilspender dienen. Airbus verspricht, dass so rund 90 Prozent aller Flugzeugteile wiederverwendet werden können.

Drei Standorte in Europa

Tarmac Aerosave betreibt in Europa drei Standorte für die Flugzeuglagerung. Rund 250 Flugzeuge kann die Firma insgesamt an ihren französischen Standorten Tarbes und Toulouse-Francazal sowie im spanischen Teruel unterbringen. Airbus ist mit 33,6 Prozent beteiligt, Safran mit 32,8 und Suez mit 33,6 Prozent.

Mehr zum Thema

Airbus-Produktion in Tianjin: Bald noch mehr.

Airbus baut zweite Endmontagelinie in China

Werk in Tianjin: Hier werden A320 fertig gebaut.

Airbus stellt künftig auch A350 in China fertig

Schon fast 400 Flugzeuge hat Ecube Solutions zerlegt und recycelt.

Wo Airbus A319 von Germanwings und andere Jets auf ihr Ende warten

alaska airlines

Alaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack