Heck eines Airbus A380 von Emirates: An dieser Stelle kann der Mangel auftreten.

Anweisung der EasaAirbus A380 müssen zur Reparatur

Im Heck der Superjumbos muss eine Stelle verstärkt werden. Airlines, die ihre Airbus A380 weiter betreiben wollen, müssen ihre Flieger deshalb reparieren. Dies besagt eine neue Anweisung der europäischen Luftfahrtbehörde.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die D-AIMH trifft es nicht mehr. Am Dienstag (14. September) überstellte Lufthansa sie zur langfristigen Einlagerung nach Teruel - als letzten Airbus A380 der Flotte. Nun stehen alle Superjumbos der deutschen Fluglinie dort. Weitere 21 Exemplare des XL-Fliegers sind von ihren Betreibern ebenfalls am spanischen Flugzeugfriedhof abgestellt worden. Die meisten haben wenig Chancen auf eine Rückkehr an den Himmel.

Die, die wieder zurückkehren, müssen vor ihrer Wiederinbetriebnahme eine zusätzliche Reparatur über sich ergehen lassen, wie jetzt bekannt wurde. Denn die europäische Luftfahrtbehörde Easa schlägt aufgrund einer Empfehlung von Airbus eine neue Lufttüchtigkeitsanweisung für den A380 vor. Sie wird am 5. Oktober in Kraft treten. Mit solchen im Branchenjargon Airworthiness Directive genannten Schreiben weisen Behörden weltweit Betreiber von bestimmten Flugzeugmodellen an, Maßnahmen zur Korrektur von Mängeln vorzunehmen.

Nicht in der Lage, der Höchstlast standzuhalten

Bei der neuen Lufttüchtigkeitsanweisung geht es um Mängel an der sogenannten Sektion 19 vor dem Heckkonus, dem kegelförmigen Bauteil ganz hinten an einem Flugzeug. Eine Ermüdungs- und Schadenstoleranzanalyse habe gezeigt, dass die Verbindungen der Rumpfhaut mit der Struktur nicht den selbst gestellten Anforderungen entsprächen. Sie seien nicht in der Lage, der Höchstlast unter dem schwersten thermomechanischen Lastfall standzuhalten, so die Easa. Deshalb fordert Airbus alle Betreiber auf, die Stellen zu verstärken.

In Europa hat Air France ihre Airbus A380 bereits definitiv stillgelegt, Lufthansa glaubt nicht, dass sie jeder wieder abheben werden. British Airways dagegen plant auch weiterhin fest mit ihren Superjumbos. Zwar ist seit dem Brexit die Easa nicht mehr für das Vereinigte Königreich maßgebend. Doch die Behörden weltweit dürften die Anweisung übernehmen.

Große Gruppe von Weiterbetreibern

Neben British Airways gehören ANA All Nippon Airways, China Southern, Emirates, Korean Air und Qantas zur Gruppe der Weiterbetreiber. Sie alle fliegen bereits wieder mit dem Airbus A380 oder haben die Wiederaufnahme des Betriebes angekündigt.

Mehr zum Thema

Die Landung der D-AIMH: Trifft in Teruel auf ihre Schwestern.

Lufthansas letzter Airbus A380 ist in Teruel gelandet

Der letzte Airbus A380 für Emirates: Die Maschine mit der Seriennummer MSN272 ist hier bei ihrem Erstflug Mitte März 2021 in Toulouse zu sehen.

Airbus beendet das Kapitel A380 schon im November

Airbus A380 von Qantas: Kann noch nicht so viele Flüge übernehmen, wie erhofft.

2022 nimmt Qantas ihre Airbus A380 wieder in Betrieb

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack