Airbus A380 von Qantas: Kann noch nicht so viele Flüge übernehmen, wie erhofft.

Nach London und Los Angeles2022 nimmt Qantas ihre Airbus A380 wieder in Betrieb

Die australische Fluggesellschaft bereitet sich auf die Wiederaufnahme der internationalen Flüge vor. Und dabei spielen auch die Airbus A380 eine Rolle - aber nicht alle.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nach Ausbruch der Pandemie stellte Qantas zehn Superjumbos in der Mojave-Wüste in Kalifornien ab. Zwei weitere lagerte die australische Fluggesellschaft am Flughafen Los Angeles International ein. Sie machte aber bald klar, dass sie weiterhin auf die XL-Flugzeuge setzen wird. Ein Airbus A380, der ganz oder fast ganz abgeschrieben sei, bringe Geld, erklärte Chef Alan Joyce. Zudem sei er gut für Flughäfen mit Slot-Beschränkungen.

Inzwischen haben beide in Los Angeles geparkten Flugzeuge die USA verlassen. Das erste mit dem Kennzeichen VH-OQC flog Ende Juni nach Abu Dhabi, wo es gewartet wird. Und am 19. August wurde der zweite Airbus A380, der das Kennzeichen VH-OQB trägt, nach Dresden überführt. Dort bekommt er bei EFW Elbe Flugzeugwerke eine neue Kabine.

Zuerst mit Boeing 787 und Airbus A330

Und jetzt gibt es auch einen konkreten Plan für die Rückkehr der Superjumbos. Dank hoher Impfraten in vielen Ländern und dem Öffnungsplan der Regierung könne man an die Wiederaufnahme der internationalen Flüge denken, erklärte Qantas am Donnerstag (26. August) in einer Mitteilung. Darauf bereite man sich in den kommenden Wochen intensiv vor.

Ab Mitte Dezember 2021 will Qantas wieder nach Großbritannien, Japan, Kanada, Singapur und in die USA fliegen. Dabei setzen die Australier zuerst Boeing 787 und Airbus A330 ein. Nach Fiji kommen Boeing 737 und Airbus A320 zum Einsatz. Auch Neuseeland und Hongkong sollen dann schrittweise wieder angesteuert werden, der Rest des Streckennetzes nach und nach ab April 2022.

Von Darwin statt Perth nach London?

Für die Nonstopflüge nach London sieht die Fluggesellschaft nach der Pandemie sogar eine höhere Nachfrage als davor. Man überlege sich allerdings, diese künftig entweder ganz oder zumindest teilweise über Darwin zu führen statt wie bisher über Perth. Der Grund: Vernünftigere Gesundheitsvorschriften. Darwin liegt im Bundesterritorium Northern Territory, Perth in Western Australia.

Im Juni 2022 will die Fluggesellschaft dann die ersten fünf Airbus A380 wieder in Betrieb nehmen. Sie sollen zuerst nach Los Angeles eingesetzt werden. Ab November 2022 sind auch wieder A380-Flüge via Singapur nach London vorgesehen. Auf diesen Strecken mit hoher Nachfrage funktioniere der A380 sehr gut, so die Fluglinie.

Nicht alle Airbus A380 kehren zurück

Bis Anfang 2024 sieht Qantas die Rückkehr von insgesamt zehn Superjumbos mit modernisierter Kabine vor, wie es in der Mitteilung heißt. Zwei Airbus A380 würden ausgemustert.

Mehr zum Thema

Qantas A380 im Endanflug auf Heathrow. Die Airline setzt weiterhin auf den Superjumbo

Qantas bringt alle zwölf Airbus A380 zurück

Die neue Business Class im A380 von Qantas: Die neuen Sitze werden bereits in den Dreamlinern der Airline eingesetzt.

Qantas baut mehr Business-Sitze in die A380

Frachtgeschäft von Qantas: Besonders stark betroffen.

Gangmitglieder haben Qantas infiltriert

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack