Airbus A380: Er ist imposant, seine Verkaufszahlen sind es weniger.

Idee von AirbusA380 als Pilger-Bus

Airbus tut alles, um die Verkäufe des A380 anzukurbeln. Nun preist der Flugzeugbauer den Flieger als günstige Art, Pilger nach Mekka zu transportieren.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es ist die Variante ohne jeglichen Schnickschnack. 2009 orderte Air Austral zwei Airbus A380 in einer Einklassenkonfiguration mit 840 Sitzplätzen. Niemand sonst kam bis heute auf die Idee, so viele Menschen in einen Superjumbo zu pferchen. Doch die Fluggesellschaft von der französischen Überseeinsel La Réunion tat es mit einem klaren Ziel vor Augen. Dank dem XXL-Flieger sollte sie Touristen für wenig Geld zwischen ihrer Basis und Paris hin- und herfliegen können.

Inzwischen hängt die Order zwar in der Schwebe. Doch die Idee eines Einklassen-A380 ist noch nicht ganz vergessen. Denn Airbus wärmt sie jetzt wieder auf, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet - für eine ganz bestimmte Verwendungsart. Der europäische Flugzeugbauer preist den Superjumbo als ideales Flugzeug für Pilgerflüge nach Mekka an. Während des jährlichen Haddsch reisen Millionen von Muslimen aus der ganzen Welt in den Ort in Saudi Arabien. Sie landen am Flughafen von Dschidda.

Neben dem Haddsch auch die Umra

Bislang mieten Fluggesellschaften in muslimischen Ländern dafür Hunderte von Flugzeugen an - oftmals auch ziemlich alte Modelle. Letztes Jahr gab es beispielsweise deshalb Probleme, weil Saudi Arabien eine Boeing 747 aus Bangladesch nicht ins Land lassen wollte, weil sie zu alt war.

Neu soll auch der A380 dafür verwendet werden. Man sehe ein gutes Potenzial beim Haddsch-Verkehr, so Airbus. Denn der Riesenvogel erlaubt es, viele Leute schnell über große Distanzen zu tiefen Kosten zu transportieren. Zudem wächst der Pilgertourismus allgemein. Denn Muslime können nicht nur zum Haddsch nach Mekka reisen, sondern für die kleine Pilgerfahrt Umra das ganze Jahr über. Und das wird zunehmend gemacht. «Die Zahl der Umra-Pilger nimmt zu. Dadurch wird die Saison neun Monate lang», so Airbus-Nahost-Chef Fouad Attar zu Bloomberg.

Das größte muslimische Land der Welt

Als Kandidat für einen Pilger-A380 gilt Garuda Indonesia. Mit 205 Millionen Einwohnern ist Indonesien das größte muslimische Land der Welt. Doch die Fluglinie will gemäß Bloomberg den großen Flieger nur kaufen, wenn die Regierung mithilft.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: In China mussten jetzt 373 Reisende eine ganze Nacht im Superjumbo aushalten.

Emirates-Passagiere müssen eine Nacht im Airbus A380 ausharren

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Airbus A380 von Emirates: 15 der Superjumbos der Fluglinie müssen zur Detail-Inspektion.

Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen schnell zur Flügelinspektion

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack