South Supreme AirlinesFlugzeug in Südsudan verunfallt

Ein Flugzeug von South Supreme Airlines ist bei der Landung in Wau in Südsudan verunfallt. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder haben überlebt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bilder vom Unfallort zeigen ein stark beschädigtes Flugzeug. Die Turbopropmaschine von South Supreme Airlines war am Montag (20. März) in der südsudanesischen Hauptstadt Juba gestartet und hatte die Provinzstadt Wau als Ziel. Offenbar ist der Unfall dann um rund 15 Uhr Lokalzeit bei der Landung passiert.

Ein Augenzeuge hatte zuerst einem lokalen Radiosender berichtet, es sei Rauch aus der Antonov An-26* gedrungen. Dann sei sie abgestürzt und in Flammen aufgegangen.  Wie Bilder von vor Ort zeigen, liegt das Wrack in der Tat ausgebrannt am Boden. Es ist auch auseinander gebrochen. Es war jedoch kein Absturz, wie später klar wurde. Die Maschine ist vielmehr bei der Landung mit einem Feuerwehr-Fahrzeug zusammen gestoßen.

Geschichte geschrieben

Lokale Medien sprechen davon, dass sich 45 bis 49 Menschen an Bord des Fliegers von South Supreme Airlines befunden hatten. Zuerst hatte es geheißen, dass alle gestorben seien. Dann wurde gesagt, dass zwischen 9 und 14 von ihnen überlebt hätten. Später hat der Chef der Airline jedoch der Zeitung The National Courier erklärt, dass alle Insassen am Leben geblieben sind.

South Supreme Airlines hatte zuletzt finanzielle Probleme und im Herbst 2015 zumindest vorübergehend den Betrieb eingestellt. Ihre Basis befindet sich am Flughafen Juba. Zuletzt flog sie nur noch nach Entebbe in Uganda. 2013 schrieb die Fluglinie Geschichte als sie den ersten Flug zwischen Südsudan und dem ehemaligen Feind Sudan durchführte.

Kurze Verschnaufpause in Afrika

Afrika hatte lange einen sehr schlechten Ruf in puncto Sicherheit der Luftfahrt. 2016 zeigte der Kontinent aber die beste Leistung seit Jahren. Es gab null Todesfälle und null Totalverluste, so der Weltluftfahrtverband Iata.

Sehen Sie Bilder des Unfalls in der oben stehenden Bildergalerie.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies