Linkes Triebwerk des Airbus A320 von Tap: Nur drei der vier ...

Airbus A320 von Tap«Flugzeug begann in geringer Höhe nach links zu kippen»

Zum schweren Zwischenfall eines Airbus A320 in Kopenhagen liegt ein erster Bericht vor. Besonderes Augenmerk gilt den Schubumkehrklappen des Fliegers von Tap Portugal.

Top-Jobs

Logo

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Ankunft auf Piste 30 gelang nicht. Am 8. April brach eine Crew von Tap Portugal den Landeanflug auf Kopenhagen mit ihrem Airbus A320 ab. Der Flieger mit dem Kennzeichen CS-TNV verlor an Geschwindigkeit und stieg dann zunächst nicht, wie er sollte. Die ersten Gebäude der flughafennahen Ortschaft Maglebylille überflog der Jet schließlich auf einer Höhe von nur 91 Metern über Boden, wie kurz nach dem Vorfall bekannt wurde.

Am 19. April hat die dänische Untersuchungsbehörde Havarikommissionen nun einen kurzen Bericht ihrer vorläufigen Sicherheitsuntersuchung vorgelegt. Sie stuft das Ganze als schweren Zwischenfall ein und hat eine umfassende Untersuchung eingeleitet.

Schwierig, die Kontrolle über den A320 zu behalten

«Beim Anwenden des Take-off/Go-around-Schubs (TOGA) begann das Flugzeug in geringer Höhe nach links zu kippen und stieg nicht, wie von der Flugbesatzung erwartet, und beschleunigte auch nicht, was es der Flugbesatzung vorübergehend schwer machte, die Kontrolle über das Flugzeug zu behalten», schreibt die Behörde.

«Die Flugbesatzung bemerkte eine Anzeige für das Triebwerk Nr. 1, dass die Schubumkehrklappe(n) entriegelt werden sollte(n)», heißt es weiter. Triebwerk Nr. 1 sei auf Leerlaufschub eingestellt gewesen. «Die Flugbesatzung übernahm wieder die Kontrolle über das Flugzeug und leitete einen einmotorigen Steigflug in Richtung einer sicheren Höhe ein.» Derweil rief die Crew einen Notfall aus führte die entsprechenden Checklisten durch.

Drei Schubumkehrklappen vollständig ausgefahren

Der Tower wies eine Landung auf Piste 22L an, die ohne weitere Vorkommnisse gelang. Alle 109 Menschen an Bord blieben unverletzt. Die Havarikommissionen fand auf Piste 30 und angrenzenden Grasflächen keine Hinweise auf einen möglichen Bodenkontakt des Jets, über den zunächst spekuliert worden war. Auch fand sie keine Schäden am A320 selber. Was das Triebwerk angeht, schreibt die dänische Behörde: «Drei der vier Schubumkehrklappen am Triebwerk Nr. 1 befanden sich in der vollständig ausgefahrenen Position.»

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Tap: Ein Jet dieses Typs hatte in Kopenhagen Probleme.

Airbus A320 fliegt gefährlich niedrig über Häuser hinweg

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack